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Aktueller Newsletter

Newsletter I/2012

Inhalt

1. Business Keeper AG feiert 10jähriges Bestehen
2. Aktuelle Studien zu Compliance und Wirtschaftskriminalität
3. „Whistleblowing" – datenschutzkonformer Einsatz von Hinweisgebersystemen
4. Corruption Perceptions Index (CPI) 2011, Transparency International
5. EPAC/EACN Conference und Transparency International Integrity Awards
6. Schulungsinstrument „RESIST - Erpressung und Bestechungsforderungen in   
    internationalen Geschäften widerstehen"
7. Der Kampf gegen Korruption geht online
8. Indien beschließt Antikorruptionsgesetz
9. Die österreichische Justiz geht Whistleblower-Gesetz an
10. BMZ erklärt Prävention und Bekämpfung von Korruption als zentrales Anliegen der deutschen          Entwicklungspolitik   
11. Veranstaltungen
12. Literatur
13. Zitat    
                                

Liebe Leser !

Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr alles erdenklich Gute und begrüßen Sie zugleich zur ersten Ausgabe der Business Keeper News im Jahr 2012.
Aktuelle Informationen, Termine und Literaturtipps rund um die Themen Wirtschaftsethik, Compliance und Whistleblowing haben wir für Sie zusammengetragen und hoffen, mit unserer Auswahl Ihr Interesse zu wecken.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Ihr Business Keeper -Team

1. Business Keeper AG feiert 10jähriges Bestehen

Am 5. Dezember 2011 feierte die Berliner Business Keeper AG ihr 10jähriges Jubiläum. Vor genau zehn Jahren ist Kenan Tur seiner innovativen und mutigen Idee gefolgt, ein Hinweisgebersystem zur Aufdeckung von Risiken und zum Schutz der Mitarbeiter zu entwickeln, um einen kleinen Baustein zur Einhaltung wirtschaftsethischer Prinzipien beizutragen. Im Dezember 2001 gründete er die Business Keeper AG am Standort Potsdam mit einem Mitarbeiter.  Heute, mit ca. 25 Mitarbeitern und mit einem Einsatzgebiet von 194 Ländern in 47 Sprachen,  zeigt sich, dass Turs Idee nicht nur innovativ, sondern auch pragmatisch war. Unabhängige Fachorganisationen sprechen von „State of the Art": Heutzutage gehört für ein Unternehmen, das Good Corporate Behavior propagiert, ein solches System einfach dazu. „Sowohl die Mitarbeiteranzahl als auch die Umsatzzahlen sind kontinuierlich gestiegen und wir befinden uns, mittlerweile am Standort Berlin, weiter auf Expansionskurs", so Kenan Tur. „Compliance ist in der Zwischenzeit ein Begriff für fortschrittliche Unternehmensführung geworden. Darüber hinaus hat der Einsatz von Hinweisgebersystemen sich bestätigt. Sie sind belegbar aus der geschichtlichen Schmuddelecke verdrängt worden. Nach 10jähriger Erfahrung bestätigen uns alle Kunden, dass ein Bezug zu Denunziantentum in einem solchen System weder in unserem Kulturkreis noch in anderen Ländern zu finden ist." Tur musste gegen diese Vorurteile zu Beginn der Unternehmensgründung bis noch in das Jahr 2004 hinein ankämpfen. „Heute bin ich meinem Grundziel näher gekommen und habe diejenigen, die Compliance und Missstände aufdecken und integere Mitarbeiter zu schützen als unnötig hielten, erfolgreich vom Gegenteil überzeugt."
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2. Aktuelle Studien zu Compliance und Wirtschaftskriminalität

Mit dem Forschungsprojekt „Compliance im Mittelstand" will die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte darstellen, wie Compliance im Mittelstand funktioniert und welche Instrumente eingesetzt werden. 173 mittelständische Unternehmen wurden befragt. In der Studie von November 2011 gaben 80 Prozent der Studienteilnehmer an, dass  Compliance wichtig für sie sei. Allerdings führten bisher lediglich 48 Prozent von ihnen Compliance-Management-Strukturen ein. Hinweisgebersysteme sind in mittelständischen Unternehmen kaum existent. Jedoch können durch Compliance-Programme Risiken reduziert oder sogar ferngehalten werden. Aus diesem Grund planen 18 Prozent der mittelständischen Studienteilnehmer die Implementierung eines entsprechenden Systems in der Zukunft.  
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Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat für die Studie „Risiko Mitarbeiter - sind Banken ausreichend gegen Betrug gerüstet" 100 Institute in Deutschland durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut telefonisch befragt. 39 Prozent der Studienteilnehmer denken, dass das Risiko von menschlichen Fehlern und Betrug in den letzten Jahren gestiegen ist. Funktionstrennung und Mitarbeiterschulungen halten die meisten Banken für wirksame Maßnahmen zur Vermeidung dieser Missstände. Hinweisgeber-Konzepte werden dahingegen noch nicht häufig eingesetzt, obwohl bereits 55 Prozent der Betrugsfälle durch Mitarbeiter und Monitoring-Systeme entdeckt wurden.
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Laut der PwC Studie „Wirtschaftskriminalität 2011" wird die Einführung von Compliance-Programmen in Deutschland zwar immer stärker thematisiert, dennoch wurden auch im Jahr 2011 die meisten Wirtschaftsstraftaten durch Zufall entdeckt. Obgleich die Zahl der Straftaten leicht abgenommen hat, berichtet jedes zweite Unternehmen im vergangenen Jahr, mindestens einmal Opfer von Wirtschaftdelikten gewesen zu sein. Die Unternehmen fürchten vor allem die indirekten Folgekosten von Wirtschaftsdelikten wie Reputationsverlust und Beeinträchtigung der Beziehung zu Behörden oder Geschäftspartner. Allerdings haben mittlerweile 52 Prozent der Firmen Compliance-Programme zu Präventionszwecken eingerichtet.
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Die Ethos Stiftung und Transparency International Schweiz bescheinigen in einer Studie Behörden und Schweizer Unternehmen Anerkennung für ihre Korruptionsbekämpfung. Vor allem die 20 größten Unternehmen erhalten ein gutes Zeugnis. Allerdings existieren zwischen den Unternehmen des SMI Abweichungen in der Umsetzung von Antikorruptionsmaßnahmen. So wird der Schutz von Whistleblowern noch unterschiedlich umgesetzt und reglementiert. Vor allem im Bereich der Privatkorruption sehen die Verfasser Handlungsbedarf. Nach Auffassung der Ethos Stiftung und TI Schweiz sollten die Gesetze in der Schweiz an strengere ausländische Normen angepasst werden.
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Nach einer Studie von PwC „Wirtschaftskriminalität 2011 – Sicherheitslage in österreichischen Unternehmen" waren 47 % der österreichischen Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren von Wirtschaftskriminalität betroffen. Steffen Salvenmoser (Partner bei PwC Österreich im Bereich Forensic Services) führt dies auf die steigende Aufdeckungsrate zurück, da in den vergangenen Jahren die Unternehmen zunehmend in Maßnahmen zur Kontrolle und Prävention investiert haben. Compliance-Programme werden von befragten Unternehmen in Österreich zunehmend als Wettbewerbsvorteil gehandelt.
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Laut der Studie „Daily Lives and Corruption, Public Opinion in South Asia" von Transparency International müssen Südasiaten im Umgang mit den öffentlichen Einrichtungen regelmäßig Bestechungsgelder zahlen. Zwischen 2010 und 2011 wurden über 7500 Personen in sechs südasiatischen Staaten interviewt. 39 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Bestechungsgelder gezahlt zu haben. Ferner denken fast zwei Drittel der Studienteilnehmer, dass Korruption in den vergangenen drei Jahren gestiegen sei. Nach Auffassung von TI zeigen die zahlreichen Proteste im Jahr 2011 allerdings, dass die Menschen bereit sind, gegen diese Zustände zu kämpfen. So waren 81 Prozent der befragten Asiaten davon überzeugt, dass die gewöhnliche Bevölkerung im Kampf gegen Korruption etwas bewegen könne.
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3. „Whistleblowing" – datenschutzkonformer Einsatz von Hinweisgebersystemen

Tim Wybitul beschreibt in der ZEITSCHRIFT FÜR DATENSCHUTZ das Für und Wider von Hinweisgebersystemen in Unternehmen. Er beleuchtet nicht nur wesentliche datenschutz-rechtliche Aspekte, sondern bezeichnet auch den Einsatz von Hinweisgebersystemen als ein effektives Instrument zur Bekämpfung von Wirtschaftsdelikten. Nach Wybitul zeigten sich in der Vergangenheit internetbasierte Hinweisgebersysteme als sehr verlässlich in Bezug auf die Realisierung von Compliance-Richtlinien. Mitarbeiter können sich so zunächst Informationen einholen und dann über einen geschützten Postkasten mit dem eigenen Unternehmen kommunizieren. Bezugnehmend auf internetbasierte Hinweisgebersysteme verweist Tim Wybitul auf die Business Keeper AG, welche das BKMS® System entwickelt hat. Er betont auch, dass die Bearbeiter der Hinweise, sich im Wirtschaftsstraf- und Datenschutzrecht auskennen müssen.
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4. Corruption Perceptions Index (CPI) 2011, Transparency International

Der CPI basiert auf einer Vielzahl von Umfragen bei Experten, in denen die Wahrnehmungen von Korruption im öffentlichen Sektor in 183 Ländern untersucht werden. Die besten Punktwerte erreichen Neuseeland, Finnland und Dänemark. Deutschland verbessert sich auf Rang 14. Schlusslichter sind Somalia und Nordkorea.
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5. EPAC/EACN Conference und Transparency International Integrity Awards

Im Rahmen der General Assembly of the European Partners against Corruption vom 22. bis 25. November kamen 70 Repräsentanten der europäischen Anti-Korruptionsbehörden und Kontrollgremien zusammen, um Erfahrungen und neueste Entwicklungen in diesem Bereich auszutauschen. Die IACA stellte außerdem den Veranstaltungsort für die Verleihung des Transparency International 2011 Integrity Awards. Wegen seiner mutigen und unnachgiebigen Bemühungen in den vergangenen 30 Jahren im Kampf gegen Korruption in Kamerun erhielt in diesem Jahr Kardinal Christian Tumi die Auszeichnung.
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6. Schulungsinstrument „RESIST - Erpressung und Bestechungsforderungen in internationalen Geschäften widerstehen"

Das Deutsche Global Compact Netzwerk, Transparency International Deutschland und die Internationale Handelskammer (ICC) Deutschland stellten am 9. Dezember 2011 das Schulungsinstruments „RESIST" vor. Anlässlich des Internationalen Antikorruptionstages wurde die deutsche Fassung veröffentlicht und wendet sich an weltweit agierende Firmen. Vor allem für international tätige mittelständische Unternehmen werden Compliance-Maßnahmen immer wichtiger, um im globalen Wettbewerb ohne korrupte Handlungen zu bestehen. „RESIST" schult diese Unternehmen, wie sie Korruption abwehren und gesetzliche Anforderungen in die Praxis umsetzen können.
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7. Der Kampf gegen Korruption geht online

Russland:
Seit September 2011 besuchten ungefähr 6000 Menschen eine neue russische Anti-Korruptions Webseite von Transparency International Russia. Ziel der Bürgerinitiative ist, die Menschen über Missstände zu informieren sowie Probleme vor allem im Bereich Korruption aufzudecken. Die Webbasis ist insbesondere für Russland maßgeblich, da ein Informieren der Öffentlichkeit durch Nichtregierungsorganisationen über traditionelle Print- und elektronische Medien fast unmöglich ist. Um Probleme zu visualisieren, entwickelten die Aktivisten eine Stadtkarte der Vladimir Region, auf welcher die Bürger Probleme via Email oder Hotline einstellen können. Sobald ein Problem auf der Webseite veröffentlicht ist, wird es an die Behörden und Bürgerbewegungen weitergegeben.
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Tansania:
Wie die Taz berichtet, existiert seit nunmehr zwei Jahren eine Webbasis, auf welcher Berichte über Betrug und Korruption zusammen getragen werden. Diese Seite avancierte jüngst zur zweitbeliebtesten Website Tansanias. Das Projekt erleichtert somit den Kampf gegen Bestechung und Schmiergeldzahlung, zumal ein großer Teil der lokalen Presse Tansanias von den regierenden Politikern zensiert wird. Auf dieser Internetseite werden Korruptionsberichte veröffentlicht. Über dieses Konzept hinaus gehen auch andere afrikanische Länder gegen Korruption vor. So betreiben die afrikanischen Länder Kenia und Marokko seit einigen Jahren – anschubfinanziert durch die Deutsche GIZ – eigene BKMS® System, um es Hinweisgebern zu ermöglichen, Verdachtsmomente direkt und auf Wunsch auch anonym an die zuständigen Antikorruptionsbehörden zu melden.
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8. Indien beschließt Antikorruptionsgesetz

Laut Bericht des Hamburger Abendblattes wurde vom indischen Unterhaus ein Antikorruptionsgesetz beschlossen, nachdem Millionen Inder im vergangenen Sommer gegen Korruption protestiert hatten. Für die Korruptionsbekämpfung soll ein unabhängiger Ausschuss (mit zuständigem Ombudsmann) verantwortlich sein, welcher bei Korruptionsverdacht Ermittlungen gegen Politiker und Beamte einleiten soll. Allerdings wird für eine endgültige Realisierung des Gesetzesentwurfs noch die finale Zustimmung des Oberhauses benötigt. Zudem kritisiert der Bürgerrechtler Anna Hazare, welcher mit Hungerstreiks auf die Zustände in Indien aufmerksam gemacht hatte, dass die Befugnisse der unabhängigen Behörde im Kampf gegen die Korruption beschränkt seien. Nach Aussage des Hamburger Abendblattes, soll die CBI die Ermittlungen gegen mutmaßlich korrupte Personen leiten. Jene ist jedoch der indischen Regierung unterstellt, welche wiederum über die Eröffnung von Strafverfahren entscheiden kann. Hazare kündigte bereits neue Proteste an, sollte die Regierung das Gesetz hinsichtlich der unabhängigen Ermittlung des Ombudsmannes nicht ändern.
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9. Die österreichische Justiz geht Whistleblower-Gesetz an

Laut Bericht der Zeitschrift „Kleine Zeitung" plant Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) für das Jahr 2012 eine Homepage für Whistleblower einzurichten. Das Landeskriminalamt Niedersachsen, in dem seit dem Jahr 2004 das BKMS® System zum Einsatz kommt, dient dabei als Vorbild. Über ein anonymes Postfach können niedersächsische Hinweisgeber mit Kriminalisten bei den Ermittlungsbehörden kommunizieren und so Korruptionsfälle und Missstände aufdecken. Mit diesem Pilotversuch will Beatrix Karl verstärkt gegen Wirtschaftskriminalität vorgehen.
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10. BMZ erklärt Prävention und Bekämpfung von Korruption als zentrales Anliegen der    deutschen Entwicklungspolitik

Anlässlich des internationalen Antikorruptionstages am 9. Dezember 2011 verwies Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, auf die Kosten, welche der globalen Wirtschaft durch Korruption entstehen. Laut Niebel bedeutet Korruption einen Verlust von Milliarden von US-Dollar und somit ein Hemmnis für die globale wirtschaftliche Entwicklung. Aus diesem Grund plant Deutschland, Prävention und Bekämpfung von Korruption zentral anzugehen. Das BMZ unterstützt seine Kooperationsländer in über 70 Projekten, zum Beispiel bei der Einführung von Whistleblowing-Systemen.
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11. Veranstaltungen

Seminar: Compliance durch Wertemanagement
24. Januar, Frankfurt am Main
Um illegale Handlungen zu verhindern, ist ein professionelles Wertemanagement notwendig. Das Seminar vermittelt, wie man Verhaltensstandards definiert und implementiert, um Korruption zu vermeiden und die Loyalität von Mitarbeitern und Management zu stärken. Als Praxisbericht dient der Aufbau des Wertemanagement-Systems bei der Fraport AG.
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Veranstaltung: Politik als Big Business oder der Ausverkauf der Demokratie
24. Januar, Berlin
Mathew Rose (Bestseller-Autor) referiert über die Umsetzung von Partikularinteressen in Gesetzen.
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Tagung: European Forum on Anti-Corruption
24. bis 25. Januar, München
Die Tagung gibt einen Einblick in die Thematik der Korruptionsbekämpfung im vergangenen Jahr. Außerdem werden Compliance-Programme im Bereich Anti-Korruption näher betrachtet und es wird die Datenschutz-Thematik in Bezug auf Bekämpfung von Bestechung und Betrug besprochen.
mehr... (englisch)

Seminar: Compliance Reporting
9. Februar, Köln
Optimales Compliance-Reporting sollte in jedem Unternehmen gewährleistet sein. Um Transparenz zu schaffen und Haftungsrisiken zu vermeiden, werden Kenntnisse von internen und externen Berichtspflichten vermittelt.
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Seminar: Compliance und Korruptionsprävention im Öffentlichen Dienst
23. bis 24. Februar, Berlin
Das Seminar möchte eine Gesamtübersicht über alle derzeit praktizierten und diskutierten Maßnahmen im Bereich Korruptionsprävention bieten und dazu ermutigen, diese in ihrer Gesamtheit auch umzusetzen.
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Veranstaltung: Wirtschaftskriminalität in der Rohstoffbranche
28. Februar, Berlin
Dr. Andreas Novak, Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft von Transparency Deutschland, widmet sich dem Thema Wirtschaftskriminalität und referiert über Korruption sowie die Antikorruptionsbewegung.
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Seminar: Compliance - Aufbau, Struktur und Organisation im Unternehmen
29. Februar, Frankfurt am Main
Das Seminar vermittelt die Grundlagen zu Aufbau und Strukturen einer Compliance-Organisation im Unternehmen am Beispiel von Korruptions- und Kartellrisiken. Es werden Themen wie Identifikation von Compliance-Risiken, Whistleblower-Hotline/Ombudsmann sowie interne und externe Kommunikation behandelt.
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Seminar: Anti-Fraud Management/ Compliance
26. bis 27. März, Berlin
Neben juristischen Fragen der Verantwortung und Haftung von Managern und Unternehmen werden forensische Prüf-, Ermittlungs- und Interviewtechniken vermittelt, die helfen, Sicherheitsrisiken in Unternehmen, potenzielle Täter und deren Profile zu identifizieren.
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Veranstaltung: Unfair Play: Korruption im Sport
27. März, Berlin
Jürgen Roth (Bestseller-Autor) berichtet über die Zerstörung der Fairness im Sportgeschäft durch Korruption.
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12. Literatur

Die Business Keeper AG unterstützt NGOs und Hilfsorganisationen bei Projekten, die sich der Prävention von Korruption und deren Ursachen widmen. In unserem Newsletter stellen wir Ihnen regelmäßig eine Auswahl von neu erschienenen und lesenswerten Fachbüchern vor. Wenn Sie die Fachliteratur direkt über den hier aufgeführten Link bestellen, dann wird im Rahmen des Amazon.de Partnerprogramms eine Werbekostenerstattung generiert, die wir als Unterstützung direkt an Transparency International Deutschland weitergeben. Wir versichern Ihnen, dass dabei keine Mehrkosten für den Käufer entstehen als der bei Amazon aufgelistete Preis.

Managing the Risk of Fraud and Misconduct: Meeting the Challenges of a Global, Regulated and Digital Environment
Richard H. Girgenti, Timothy P. Hedley
Verlag T. Bautz GmbH, Dezember 2011. ISBN: 978-0071621298
Dieses Buch ist eine strategiebasierte Anleitung, um Organisationen vor Schädigung durch Betrug und Fehlverhalten zu schützen. Die Autoren erklären, wie man Schwachstellen für illegale Aktivitäten im Unternehmen erkennt und wie ein Anti-Betrugs-Programm im Unternehmen einzuführen und zu managen ist.
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Compliance- und Risikomanagement: Anforderungen kennen - Konzepte optimieren
Reinhard Preusche , Frank Romeike, Wolfgang Schaupensteiner
Erich Schmidt Verlag, September 2011. ISBN: 978-3503136407
Experten präsentieren wie Compliance-Beauftragte mit der zunehmenden Zahl an nationalen wie internationalen Gesetzen wirkungsvoll umgehen können. Aktuelle Lösungsansätze des Compliance- und Risikomanagements werden vorgestellt und ein Einblick in zentrale Aspekte der Prüfung von Compliance-Richtlinien und ihrer Unterstützung durch eine digitale Datenanalyse gewährt.
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Fraud Management: Der Mensch als Schlüsselfaktor gegen Wirtschaftskriminalität
Hans-Willi Jackmuth, Christian de Lamboy, Peter Zawilla
Frankfurt School Verlag, April 2011. ISBN: 978-3940913197
In diesem Fachbuch werden die Planungsgrundlagen für Fraud-Management erörtert. Die Darstellung der nationalen und internationalen (rechtlichen) Rahmenbedingungen, der Implementierung von Präventionsmaßnahmen, der Identifikation und Aufdeckung sowie des Managements von Fraud-Fällen schließt sich an. Abschließend wird die Kontrolle und Bewertung sowie die prozessuale Umsetzung und Verbesserung eines Fraud-Management-Systems behandelt.
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Verknüpfung von Risikomanagement und Compliance im mittelständischen Konzernunternehmen: Modell und Anwendung im Rahmen einer qualitativen Untersuchung
Kay Höft
Diplomica, Juli 2011. ISBN: 978-3842863491
In dem Buch untersucht der Autor die Frage, ob Risikomanagement- und Compliance-Systeme für mittelständische Konzernunternehmen erforderlich oder sinnvoll sind und wie nutzbringende Konzepte systematisch aufzubauen wären.
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Whistleblowing: Eine rechtsvergleichende Untersuchung des US-amerikanischen, englischen und deutschen Rechts unter besonderer Berücksichtigung des Entwurfs eines neuen § 612a BGB
Rut Groneberg
Duncker & Humblot Verlag, November 2011. ISBN: 978-3428135301
In Deutschland ist die gegenwärtige Rechtslage für Personen, die im öffentlichen Interesse auf arbeitsplatzbezogene Missstände aufmerksam machen, unbefriedigend und eine Klärung im Interesse der Rechtssicherheit erforderlich. Die Arbeit vergleicht die englische und U.S.-amerikanische Rechtslage zum Whistleblowing und arbeitet die wesentlichen Kriterien eines umfassenden Schutzes heraus.
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Whistle-Blowing-Systeme in deutschen Unternehmen: Eine Untersuchung zur Wahrnehmung und Implementierung
Esther Pittroff
Gabler Verlag, Mai 2011. ISBN: 978-3834929952
Esther Pittroff untersucht Kosten und Nutzen eines Whistle-blowing-Systems in deutschen Unternehmen. Sie bewertet verschiedene Systeme und gewinnt Erkenntnisse zur Wahrnehmung und Effektivität aus einer empirischen Untersuchung.
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Haben Sie Kenntnis von interessanten Fachbüchern, die wir noch nicht vorgestellt haben? Informieren Sie uns doch bitte: redaktion@business-keeper.com
                              
13. Zitat

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Aldous Huxley

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