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Anfangs war ich zugegebenermaßen eher kritisch. Ich fürchtete, dass das System missbraucht werden könnte, um missliebige Kollegen und Vorgesetzte zu denunzieren. Heute können wir sagen, dass dies nicht der Fall ist. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen verantwortungsvoll mit dem System und seinen Möglichkeiten um. Die Hinweise, die wir auf diesem Weg erhalten, sind in aller Regel seriös und hilfreich.
Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG
Der zweijährige Einsatz des BKMS® Systems hat eine messbare Präventivwirkung gezeigt: Finanzielle Schäden durch Fehlverhalten von Mitarbeitern, die zuvor in regelmäßigen Abständen auftraten, sind seit Beginn des Einsatzes nicht mehr vorgekommen. Die Präventivwirkung konnte an den bisherigen Defizitsummen unmittelbar gemessen werden. Im Zeitraum des Einsatzes des BKMS® Systems sind demnach keine Versicherungsschäden entstanden. Von Seiten der Versicherungen wurde dem Finanzinstitut eine Rückerstattung und Prämiensenkung gewährt.
Armin Schulz, Bereichsleiter Organisation und Verwaltung ReiseBank AG
Der Vorteil des BKMS® System ist aber, dass sich die Hinweisgeber einen elektronischen Postkasten einrichten können. Wir haben so die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen. Des Öfteren werden derartige Hinweissysteme als Denunzianten-Hotlines diffamiert. Dabei ist das Gegenteil richtig: Gerade weil wir nachfragen und auch über längere Zeit mit dem Hinweisgeber kommunizieren können, bekommen wir sehr schnell heraus, ob an den Anschuldigungen etwas dran ist. Diese Möglichkeit hat man bei einem Brief nicht.
Dina Michels, Leiterin Betrugsabwehr KKH-Allianz
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