Psychologische Integritätstests

Inventar berufsbezogener Einstellungen und Selbsteinschätzungen (IBES)

Das IBES ist ein Selbstberichtsverfahren, das aus 115 Items in neun Subskalen besteht, die sich teils der einstellungs-, teils der eigenschaftsorientierten Variante von Integrity Tests zuordnen lassen. Zum ersten Teil gehören die Fassetten Vertrauen, Verbreitung unerwünschten Verhaltens, Nicht-Rationalisierung und Verhaltensabsichten, zum zweiten Teil Gelassenheit / Selbstwertgefühl, Zuverlässigkeit / Voraussicht, Vorsicht, Zurückhaltung und Konfliktmeidung.

Das IBES wurde für die Anwendung im deutschen Sprachraum in der Tradition der in den USA seit über 60 Jahren angewandten Integrity Tests entwickelt, die im weiteren Sinne kontraproduktives, Menschen und Betriebe schädigendes Verhalten prognostizieren. Das IBES wurde explizit berufsbezogen konzipiert und beschränkt sich demzufolge auf die Erfassung von Merkmalen, deren berufliche Relevanz empirisch bestätigt ist.


Psychologischer Integritätstest (PIT)

Der PIT ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, mit denen man bei der Einstellung von Mitarbeitern jene auswählen kann, die integer sind, d.h. jene Bewerberpersönlichkeiten, die eine deutlich geringere Neigung zu betriebsschädigendem Verhalten haben.

Der PIT erfasst 14 Persönlichkeitseigenschaften bzw. Einstellungen des Bewerbers, die sich für die Einschätzung der Integrität als bedeutsam erwiesen haben. Ähnlich wie der IBES misst der PIT die Integrität eines Bewerbers in Bezug auf Diebstahl, Betrug, Korruption, Aggressionen gegen Kollegen oder Kunden, unerlaubte Fehlzeiten, Alkoholkonsum am Arbeitsplatz und unerlaubte Nutzung von Firmeneigentum.