Aktueller Newsletter

Newsletter II/2008

Inhalt

  1. BDI-Präsident empfiehlt anonyme Hinweisgebersysteme
  2. Gesetz zum Whistleblower-Schutz im Bundestag diskutiert
  3. Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik verliehen
  4. Global Compact Fortschrittsbericht
  5. Workshop zur Korruptionsbekämpfung beim Global Compact Arbeitstreffen
  6. Anti-Korruptionsmaßnahmen bei der Deutschen Bahn AG
  7. Korruption steigt weiter an – Präventionsmaßnahmen fehlen
  8. Konferenz „Unternehmen in Verantwortung – Ein Gewinn für alle“
  9. Veranstaltungen
  10. Literatur
  11. Zitat

 

Liebe Leser!

Wir begrüßen Sie zur zweiten Ausgabe der Business Keeper News im Jahr 2008. Für Sie haben wir wieder aktuelle Informationen, Termine und Literaturtipps rund um die Themen Wirtschaftsethik, Corporate Governance und Whistleblowing zusammengetragen und hoffen mit unserer Auswahl Ihr Interesse zu wecken.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Ihr Business Keeper - Team

 

1. BDI-Präsident empfiehlt anonyme Hinweisgebersysteme

Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thuman, hat sich für die Einrichtung anonymer Beschwerdestellen in Unternehmen ausgesprochen. Diese Stellen sollen es Mitarbeitern ermöglichen, intern auf Straftaten ihrer Vorgesetzten aufmerksam zu machen.
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<http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558459,00.html>

 

2. Gesetz zum Whistleblower-Schutz im Bundestag diskutiert

Am 04.06.08 fand im Bundestag eine erste Anhörung für ein Anzeigerecht der Arbeitnehmer statt, das demnächst in einem neuen § 612a BGB zu finden sein soll. Dieser Gesetzesentwurf gibt mit minimalen Änderungen zwar nur das vom Bundesarbeitsgericht (BAG 2 AZR 235/02 (vom 03.07.2002) in Arbeit und Recht 11/2004 S. 427, Besprechung von Peter und Rohde-Liebenau dort S. 429 ff.) geschaffene Richterrecht wieder – dies aber an einer so prominenten Stelle, dass jeder potentielle Hinweisgeber an seine Rechte und Pflichten erinnert wäre. Der Vorschlag wurde unter Federführung des Ministeriums für Landwirtschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz (Seehofer, CSU) gemeinsam mit dem Arbeits- und Justizministerium (Scholz und Zypries, SPD) erarbeitet.
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<http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_164/01.html>

Rechtsanwalt Björn Rohde-Liebenau von RCC Risk Communication Concepts war als Sachverständiger zur Sitzung des beratenden Ausschusses geladen. Seine Stellungnahme, mit der er auf die 43 von den Abgeordneten vorab gestellten Fragen schriftlich eingeht, ist hier:
<http://www.bundestag.de/ausschuesse/a10/anhoerungen/a10_81/16_10_850-D.pdf>
zu finden.
Rohde-Liebenau, der seine Ombudsmann-Dienste seit Anfang des Jahres mit seinem Kollegen Dr. Pragal zusammen anbietet, ist sich sicher: „… auch der Mittelstand wird sich jetzt auf externe Hinweise einstellen – z.B. mit der Kombination BKMS® System und Ombudsmann. Außerdem werden wir für die größeren Unternehmen bald weitere Fortschritte sehen, wenn nämlich Whistleblowing mit der internen und externen Kommunikation über Risiken endlich in den Corporate Governance Kodex kommt.“

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3. Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik verliehen

Der 8. Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik wurde am 28.05.08 mit einer Ansprache von Bundespräsident Horst Köhler verliehen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln zeichnet mit dem Preis jedes zweite Jahr Nachwuchswissenschaftler für herausragende Beiträge zur Wirtschafts- und Unternehmensethik aus. Der seit 1992 verliehene Preis soll einen Beitrag zur Erinnerung an das geistige Erbe Max Webers unter besonderer Berücksichtigung des unternehmerischen Handelns zwischen ökonomischer und sozialer Verantwortung leisten und die aktuelle Bedeutung des Themas „Wirtschaftsethik“ unterstreichen.
In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Prof. Dr. Guido Palazzo, Professor für Unternehmensethik an der Universität Lausanne. Er erhielt den Preis für seine herausragenden Arbeiten zum Thema „Corporate Responsibility“ und insbesondere für seine innovativen und theoretisch fundierten Vorschläge zur Frage, wie Unternehmen ihr bürgerschaftliches Engagement ausgestalten und in gesellschaftlichen Diskursen Verantwortung übernehmen sollen.
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<http://www.max-weber-preis.de/tabid/57/default.aspx>

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4. Global Compact Fortschrittsbericht

Mitglieder des UN Global Compacts haben sich dazu verpflichtet, jährlich einen Fortschrittsbericht zu erstellen. Darin soll die Umsetzung der 10 Prinzipien (unter anderem Korruptionsbekämpfung) des UN Global Compacts erläutert werden. Der aktuelle Fortschrittsbericht der Business Keeper AG, die Mitglied an diesem internationalen Bündnis ist, wurde im Juni veröffentlicht. Dabei wurde insbesondere die Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen thematisiert. Nachzulesen ist der Bericht hier.
<http://www.business-keeper.com/pdf/ger/wiruns/BusinessKeeper_CoP2008.pdf>

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5. Workshop zur Korruptionsbekämpfung beim Global Compact Arbeitstreffen

Regelmäßig treffen sich die Mitglieder des UN Global Compacts in Deutschland zu gemeinsamen Arbeitstreffen. Dabei werden konkrete Erfahrungen und Instrumente zur Umsetzung der zehn Global Compact-Prinzipien sowie verwandte Fragestellungen vorgestellt und diskutiert. Im Juni übernahm die Business Keeper AG zusammen mit der Control Risks Deutschland GmbH die Planung und Durchführung eines ganztägigen Workshops zu den aktuellen Herausforderungen der Korruptionsbekämpfung. Zu den Referenten gehörten Prof. Dr. Kai Bussmann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Birgit Galley (Steinbeis Hochschule), Dr. Kristóf Gosztonyi (Control Risks Deutschland), Dr. Alfried Heidbrink (lindenpartners), Kenan Tur (Business Keeper AG) sowie Hans-Jürgen Stephan (Control Risks Deutschland und Dr. Ochsenfeld Rechtsanwälte). Das Protokoll des Workshops sowie die einzelnen Beiträge können Sie hier
<http://www.gtz.de/de/leistungsangebote/19620.htm>
nachlesen.

 

6. Anti-Korruptionsmaßnahmen bei der Deutschen Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands und international tätiges Unternehmen hat sich in ihrem Handeln durch einen Code of Conduct zu ethischen Werten und Grundsätzen verpflichtet. Ein Kernthema dieser Verpflichtung ist die konsequente Prävention und unnachgiebige Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption. Seit Mai 2008 wird das Hinweisgebersystem - BKMS® System - zusätzlich zu der bereits vorhandenen Möglichkeit, sich an zwei externe Ombudsleute zu wenden, eingesetzt. Mitarbeiter, Lieferanten, Geschäftspartner und Kunden können das internetbasierte Hinweisgeberportal weltweit rund um die Uhr, orts- und sprachunabhängig nutzen. Mit dem Einsatz des BKMS® Systems verfolgt die Deutsche Bahn AG das Ziel, den Aktionsradius ihres Compliance Teams auch im Hinblick auf das weltweite Logistiknetz von DB Schenker und weiteren Tochtergesellschaften auszuweiten. Die von Integrität, fairem Verhalten und Transparenz geprägte Unternehmenskultur der Deutschen Bahn AG wird dadurch weiter gestärkt. Die Deutsche Bahn AG beweist damit einmal mehr ihre Vorreiterrolle in Sachen Korruptionsbekämpfung.
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<http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/konzern/compliance/hinweise__abgeben/hinweise_
_abgeben.html>

 

7. Korruption steigt weiter an – Präventionsmaßnahmen fehlen

Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2007, die Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Mai vorstellte, ging die Zahl der Wirtschaftsdelikte im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent zurück. Die Zahl der Fälle von Betrug und Untreue im Zusammenhang mit Beteiligungen und Kapitalanlagen sank um mehr als 55 Prozent. Allerdings stieg die Zahl der Wettbewerbs-, Korruptions- und Amtsdelikte um 10 Prozent (insgesamt 6.027 Fälle). Es wird dabei darauf hingewiesen, dass das Dunkelfeld deutlich höher geschätzt wird.
mehr... (pdf)
<http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Common/Anlagen/Broschueren/2008/Polizeiliche__
Kriminalstatistik__2007__de,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Polizeiliche_
Kriminalstatistik_2007_de.pdf>

Auch ein Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigt, dass das Ausmaß von Korruption in den vergangenen Jahren in der Bundesrepublik zugenommen hat und verweist dabei auf das Absinken Deutschlands im Corruption Perception Index 2007 von Transparency International. Der österreichische Ökonom und Korruptionsexperte Friedrich Schneider der Universität Linz kritisierte in dem Artikel, dass von Seiten des deutschen Gesetzgebers keine ausreichenden Vorkehrungen zur Korruptionsprävention getroffen werden. Er führt dabei erfolgreiche Beispiele aus den skandinavischen Ländern und den USA an.
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<http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc~
E447AE0EE0D984A4EB752008D572111D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html>

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8. Konferenz „Unternehmen in Verantwortung – Ein Gewinn für alle“

Ende April fand unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Konferenz “Unternehmen in Verantwortung - Ein Gewinn für alle“ in Berlin statt, an der 350 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Gewerkschaften, Verbraucherschutz, Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen teilnahmen. Bundesarbeitsminister Scholz kündigte dabei die Einführung eines Markenzeichens für Unternehmen, die sich auf einen Verhaltenskodex verpflichten, an. Dafür sollte eine unbürokratische Plattform etabliert werden. Bundesaußenminister Steinmeier berichtete von der geplanten Einrichtung einer Internetplattform des Auswärtigen Amtes gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung, die über gesellschaftlich verantwortliche Unternehmen in Deutschland und im Ausland informieren soll.
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<http://www.csr-in-deutschland.de/portal/generator/3956/2008__04__29__csr__
konferenz__neue__fassung.html>

 

9. Veranstaltungen

17.09. Köln
FTD-Konferenz: Wirtschaftsrisiko Kriminalität und Korruption

Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erläutern auf der FTD-Konferenz Compliance-Systeme in der Praxis, welche Auswirkungen Industriespionage auf betroffene Unternehmen hat, was einen guten Compliance-Manager auszeichnet und was bei der Pressearbeit in einem Compliance-Fall zu beachten ist.
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<http://ftd.faktor3server.de/wirtschaftskriminalitaet

29.-30.09. Berlin
Compliance Masters: 8. EU-Richtlinie - Präventionskultur - Aktuellste Compliance-Herausforderungen - Anti-Korruption

Die Wirtschaftsskandale der letzten Jahre zeigen Wirkung. Die Anforderungen an die Unternehmens-Compliance steigen und verlangen von den Verantwortlichen eine ständige Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen. Seit Ende Juni 2008 müssen sich deutsche Unternehmen mit den Herausforderungen der 8. EU-Richtlinie auseinandersetzen. Interne Kontrollsysteme und das Risikomanagement kommen auf den Prüfstand. In solch einem dynamischen Umfeld bedarf es einer ständigen Weiterentwicklung des Corporate Compliance-Systems. Es geht um eine laufende Optimierung der Prozesse, eine umfassende Einbindung der Mitarbeiter, aber auch um eine frühzeitige Prävention von Fehlverhalten. In der Veranstaltung werden Fallstudien führender Unternehmen durchgeführt. Neben den Vorträgen ermöglicht das neue interaktive Format eine intensive Wissensvermittlung und strukturiertes Networking zwischen den Teilnehmern.
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<http://business-masters.econique.com/ma_masters_agenda00.html>

04.-11.10 Passau
The Economics of Corruption - A University Training in Good Governance and Reform

Die internationale Veranstaltung verknüpft die Welt der Forschung mit der des Alltagsgeschäfts, um Studenten und Absolventen der Sozialwissenschaften, Entscheidungsträger und Praktiker zusammenzubringen. Das Programm setzt sich aus Übungs- und Workshop-Einheiten, Vorlesungen, Fallstudien sowie Beispiel- und Grundsatz-Präsentationen zusammen.
mehr... (Englisch)
<http://www.icgg.org/corruption.lecture_2008.html>

30.10.-02.11. Athen
Internationale Anti-Korruptionskonferenz (IACC)
Global Transparency - Fighting corruption for a sustainable future

Die von Transparency International organisierte Internationale Anti-Korruptionskonferenz (IACC) findet dieses Jahr vom 30. Oktober bis 2. November in Athen statt. Vertreter aus Zivilgesellschaft, Regierung und Unternehmen werden diskutieren, wie der Kampf gegen Korruption einen wichtigen, integralen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen leisten kann.
mehr... (Englisch)
<http://www.transparency.de/index.php?RDCT=b07d2285a4b2e28ba881>

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10. Literatur

Tue Gutes und rechne damit
Johanna Schnurr, Kornelia Götz
personalmagazin, Nr. 06/2008, S. 20-21

In dem Artikel „Tue Gutes und rechne damit“ beschreibt der Energieversorger N-ERGIE seine Maßnahmen im Rahmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Darüber hinaus diskutieren unsere Kooperationspartnerin Frau Dr. Annette Kleinfeld (Geschäftsführerin der Dr. Kleinfeld CEC - Corporate Excellence Consultancy) und Herr Josef Hasler (Finanzvorstand der N-ERGIE) den Spagat von Unternehmen zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und wirtschaftlichen Ansprüchen.
mehr... (pdf)
<http://www.kleinfeld-cec.com/html/de/uploads/asset/PM_0608_20-23.pdf>

The Institutional Economics of Corruption and Reform: Theory, Evidence and Policy (Englisch)
Johann Graf Lambsdorff
Cambridge University Press, Juli 2008, ISBN: 978-0521068673

Der Autor zeigt, wie Erkenntnisse der Institutionenökonomik für ein besseres Verständnis, warum Korruption auftritt und wie die besten Strategien zur Bekämpfung aussehen, fruchtbar gemacht werden können. Vor diesem theoretischen Hintergrund wird – in Analogie zur Strategie der unsichtbaren Hand des Marktes – eine "Strategie des unsichtbaren Fußes" vorgeschlagen. Das Buch ist ab Juli auch im Taschenformat erhältlich.
mehr...
<http://www.amazon.com/dp/0521068673/>

Wirtschaftskriminalität und Ethik
dnwe schriftenreihe
Albert Löhr, Eckhard Burkatzki (Herausgeber)
Rainer Hampp Verlag, April 2008, ISBN: 978-3866182349

Wirtschaftskriminalität in Deutschland wird zunehmend auch von wirtschaftlichen Unternehmungen selbst problematisiert. Neben den materiellen Folgeschäden sind es dabei insbesondere die Verletzung des kaufmännischen Prinzips von Treu und Glauben und die Verunsicherung des wirtschaftlichen Systemvertrauens, die das Interesse der Marktakteure an einer nachhaltigen Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität motivieren. Die Beiträge des vorliegenden Bands werfen die Frage auf, wie weit zur Prävention von Wirtschaftskriminalität - flankierend zu den Steuerungsmöglichkeiten von Staat und Recht - eine selbstbindende Steuerung wirtschaftlicher Aktivitäten aus der Eigeninitiative der Marktakteure "von unten her" entstehen kann. Übergreifende Kernthese der Autoren ist dabei die Annahme, dass sich nur im Miteinander von staatlichen Aktivitäten einerseits und unternehmensethischen Initiativen andererseits Mittel und Wege für eine effektive und nachhaltige Prävention von Wirtschaftskriminalität erschließen lassen.
mehr...
<http://www.hampp-verlag.de/RHV_Buecher-hl.htm>

Handbuch Anti-Fraud-Management: Bilanzbetrug erkennen - vorbeugen - bekämpfen
Dr. Stefan Hofmann
Erich Schmidt Verlag, April 2008, ISBN: 978-3-503-10698-1

Unternehmen verfügen heute über zahlreiche Überwachungsinstrumente. Doch wie lassen sich diese zu einem effektiven Anti-Fraud-Management verknüpfen? Stefan Hofmann liefert Ihnen praxisgerechtes Know-how dafür: konzeptionelle Grundlagen, reale Fälle von Wirtschafts- bzw. Bilanzdelikten und bevorzugte Betrugsmethoden, Aufbau einer Compliance-Organisation und vieles mehr! Mit vielen Checklisten und Beispielen für die Umsetzung in der Praxis.
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<http://esv.info/id/350310698/katalog.html>

Kompendium Wirtschaftskriminalität
Günter Janke
Peter Lang Verlagsgruppe, März 2008, ISBN: 978-3631570203

Wirtschaftskriminalität ist eine ernst zu nehmende und oft noch unterschätzte komplexe Bedrohung für viele Unternehmen in der globalisierten Wirtschaftswelt. Oft werden insbesondere die Risiken aus der wachsenden Computerkriminalität und der Wirtschaftsspionage unterschätzt. Das Kompendium zeigt ausgehend von authentischen Fällen aktuelle Vorgehensweisen ebenso auf, wie die typische wirtschaftskriminelle Basismethodik, deren Kenntnis wichtig ist, um die ständig neu variierten Angriffsmethoden zu erkennen. Insbesondere wird praxisnah aufgezeigt, wie sich Unternehmen vor allem durch wirksame Sensibilisierungs- und Kontrollmaßnahmen sowie eine effiziente Interne Revision vor Wirtschaftskriminalität in unterschiedlichen internen und externen Ausprägungsformen schützen können.
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<http://www.peterlang.net/index.cfm?vID=57020&vLang=D&vHR=1
&vUR=2&vUUR=1>

Wir können alles: Filz, Korruption & Kumpanei im Musterländle
Josef-Otto Freudenreich, Meinrad Heck, Wolfgang Messner, Rainer Nübel
Klöpfer und Meyer, März 2008, ISBN: 978-3940086129

Baden-Württemberg ist überall Spitze, ein Musterland eben. So tönt es jeden Tag aus allen Sprachrohren, vorneweg aus der Regierungszentrale. Bei soviel Weihrauch ist man geneigt, die frohen Botschaften zu glauben. Aber die ganze Wahrheit ist es nicht, es sei denn die vorderen Plätze gälten auch für den Filz und die Kumpanei zwischen Politik, Justiz und Wirtschaft. Ein Autorenteam um Josef-Otto Freudenreich, den Chefreporter der Stuttgarter Zeitung, zeigt die Bögen und Linien auf, die zwischen den Mächtigen des Landes verlaufen. Die kundigen Journalisten zeichnen ein Bild von Baden-Württemberg, das kein Blendwerk der Propaganda ist, sondern einen Blick auf Seiten eines Landes wirft, bei dem das 'Muster' einen ganz anderen Sinn bekommt.
mehr...
<http://www.kloepfer-meyer.de/default.asp?Menue=30&Buch=17>

Essentials of Corporate Fraud (Englisch)
Tracy Coenen
John Wiley & Sons, April 2008, ISBN: 978-0470194126

Die Autorin gibt Einblicke in die Wirtschaftskriminalität aus der Sicht eines Insiders und gibt Tipps, wie sich Unternehmen in den Phasen der Entdeckung und Untersuchung verhalten sollen. Darüberhinaus empfiehlt sie Präventionsmaßnahmen, macht Unternehmer auf Warnsignale aufmerksam und erläutert Trainingsmaßnahmen für Mitarbeiter bei der Umsetzung von Richtlinien im Zusammenhang mit der Korruptionsbekämpfung.
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<http://www.wiley-vch.de/publish/dt/books/bySubjectAC00/ISBN0-470-19412-X/?
sID=47872c8e6c9fcfe8ca9cc7b3606d5ad4>

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11. Zitat

„Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt.“
Walt Whitman Rostow (1916-2003)
US-amerikanischer Ökonom, Wirtschaftshistoriker