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BK Newsletter 02/2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie zum ersten Business Keeper Newsletter im Jahr 2020 und freuen uns, Ihnen auch in dieser Ausgabe wieder viele interessante Compliance-News und Themen zu präsentieren.

Fast zwei Jahre nach dem Inkrafttreten der DSGVO zeigt eine Analyse der Meldungen von Datenlecks in Europa einen deutlichen Anstieg auf insgesamt 160.000 Hinweise – angeführt von den Niederlanden und auch der Wert in Deutschland verdoppelte sich nahezu. Die meisten Bußgelder hingegen wurden in Frankreich, Deutschland und Österreich verhängt.

Spannend bleibt es auch beim Thema Künstliche Intelligenz. Die EU-Kommission will mit ihrem digitalen Masterplan die Investitionen in die Zukunftstechnologie erhöhen und damit Europa international zum führenden Standort ausbauen. Ein Teil der Strategie beinhaltet die Förderung von vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz und gleichzeitig eine stärkere Regulierung von Hochrisiko-KI.

Neuigkeiten in Sachen Hinweisgeberschutz gibt es auch aus Tschechien, wo eine eigenständige Behörde zum Schutz von Whistleblowern vor Repressalien entstehen soll. Einst Schlusslicht, unternimmt das Land nicht zuletzt auch aufgrund der ab 2021 geltenden EU-Whistleblower-Richtlinie einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Rechtsschutz für Hinweisgeber.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Die Vorstände der Business Keeper AG, Kai Leisering und Kenan Tur

News

Meldungen über Datenlecks steigen europaweit

Nicht in jedem Unternehmen ist es um die Datensicherheit gut bestellt – das Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) macht dies immer wieder deutlich. Eine Untersuchung der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper hat nun die Anzahl der Meldungen über Datenlecks in Europa analysiert und einen deutlichen Anstieg auf insgesamt 160.000 Meldungen festgestellt. Während in den ersten acht Monaten der DSGVO im Schnitt täglich 247 Meldungen eingingen, waren es 2019 bereits 278. Die meisten Datenlecks verzeichneten dabei niederländische Behörden: Hier gaben Unternehmen und Organisationen insgesamt 40.647 Meldungen über Datenlecks weiter. Auch in Deutschland gab es bis Januar 2020 einen deutlichen Meldungsanstieg von 12.600 auf 25.036 Meldungen.

Die Datenlecks bleiben nicht folgenlos: Nach Auskunft der DLA Piper wurden bislang 114 Millionen Euro Bußgelder innerhalb der EU-Staaten verhängt; die meisten in Frankreich, Deutschland und Österreich. Die Summen sind im Vergleich zur möglichen Höchststrafe zwar relativ gering, jedoch sieht DLA-Piper-Partner Ross McKean darin erst einen Anfang und geht davon aus, „dass die Dynamik zunimmt und im kommenden Jahr weitere Geldstrafen in Höhe von mehreren Millionen Euro verhängt werden, wenn die Regulierungsbehörden ihre Durchsetzungsaktivitäten verstärken.“

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EU als Global Leader der digitalen Transformation? EU-Kommission fördert vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz made in Europe

Die EU-Kommission hat ihren Fahrplan für die zukünftige Digitalpolitik vorgelegt. Risikoreiche Künstliche Intelligenz soll demnach stärker überwacht und reguliert, vertrauenswürdige Systeme hingegen gefördert werden. Langfristiges Ziel der Behörde sei, Europa als weltweit führenden Standort für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz auszubauen. Um dies zu erreichen und den Anschluss an China und die USA nicht zu verlieren, sollen die Investitionen in die Technik deutlich erhöht werden.

Die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz bietet enorme wirtschaftliche Chancen und bringt zugleich auch einige Risiken mit sich. Vor allem in den Einsatzbereichen Personalrekrutierung, Medizin, Verkehr, Polizei und Justiz. Hochrisiko-KI soll daher vor dem Eintritt in den Binnenmarkt getestet und zertifiziert werden. Für weniger risikohafte Systeme könnte ein freiwilliges Kennzeichnungssystem ausreichend sein. Bevor die Kommission ab Sommer 2020 erste Gesetze vorschlagen möchte, will sie sich Vorstellungen zu Themen wie Regulierungsausmaß und Gesichtserkennung von Gesellschaft und Industrie mittels einer öffentlichen Befragung einholen.

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Konsequente Verfolgung von Betrug mit EU-Mitteln: Europäische Staatsanwaltschaft wird voraussichtlich Ende 2020 ihre Arbeit aufnehmen

Im Kampf gegen Korruption, Betrug und Geldwäsche ist die EU-Verordnung zur Errichtung einer ersten, unabhängigen und dezentralen Europäischen Staatsanwaltschaft bereits November 2017 in Kraft getreten. Nun hat auch das Bundeskabinett den Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums angenommen und beschlossen, sodass auch im deutschen Recht die Grundlagen für den Arbeitsbeginn der Europäischen Staatsanwaltschaft geschaffen werden konnten. Diese wird damit voraussichtlich Ende 2020 mit ihrer Arbeit beginnen.

Welchen Aufgaben wird sie sich widmen? Die Europäische Staatsanwaltschaft wird in erster Linie für den Schutz der finanziellen EU-Interessen zuständig sein und damit wiederkehrende hohe finanzielle Schäden, die durch Straftaten wie Subventionsbetrug oder grenzüberschreitenden Mehrwertsteuerbetrug verursacht werden, effizienter strafrechtlich verfolgen können. Infolgedessen wird die Europäische Staatsanwaltschaft somit die Ermittlungen und Strafverfolgungsmaßnahmen in den teilnehmenden EU-Ländern als zentrale Behörde beaufsichtigen und koordinieren. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sieht darin einen wichtigen Schritt „zur effektiveren Bekämpfung von grenzüberschreitender Wirtschaftskriminalität und ein klares Signal gegen den Missbrauch von EU-Geldern“.

Insgesamt beteiligen sich 22 EU-Länder an einer stärkeren Zusammenarbeit durch die Europäische Staatsanwaltschaft.

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Schweizer Nationalratskommission verhindert Verschärfung des Geldwäschereigesetzes

Die Rechtskommission des Schweizer Nationalrates hat gegen eine Verschärfung des Geldwäschereigesetz gestimmt und somit die Vorlage des Bundesrats abgelehnt. Gründe der Gegner war vor allem die Befürchtung, die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz könne dadurch beeinträchtigt werden. Befürworter hingegen hätten eine Gesetzgebung, die sich an den wichtigsten Empfehlungen der Groupe d'action financière (Gafi) orientiert, begrüßt.

Als eine Konsequenz aus den Panama Papers will der Nationalrat zukünftig die Sorgfaltspflichten nicht nur für Finanzintermediäre und Händler geltend machen, sondern auf juristische Berater, meist Anwälte und Notare, die ihre Dienstleistungen im Zusammenhang von Gesellschaften und Trusts anbieten, ausweiten.

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Tschechien nimmt Hinweisgeberschutz ernst

Tschechien gilt bislang eher als das Schlusslicht in Sachen Hinweisgeberschutz. Durch die Forderung der EU, dass alle Mitgliedsstaaten den Schutz von Whistleblowern gewährleisten müssen, könnte das Land nun einen wichtigen Schritt vorwärts machen und eine eigenständige Dienststelle entstehen lassen, die Hinweisgeber zukünftig besser vor Repressalien schützt. Diese soll Hinweise annehmen, prüfen und im Ernstfall beglaubigen. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter der Behörde das Thema Whistleblowing in der Öffentlichkeit bekannt machen und dabei aus wissenschaftlicher Sicht über den Schutz von Hinweisgebern beraten.

Das Justizministerium hat hierfür bereits eine Gesetzesnovelle entworfen, bislang noch mit der Idee einer Agentur mit Sitz im Ressort. NGOs sprechen sich jedoch für eine vom Ministerium möglichst unabhängige Stelle aus. Der Gesetzesentwurf könnte ein erster wichtiger Schritt sein, um Whistleblowern in Tschechien Rechtsschutz zu bieten. Gleichzeitig sind damit auch tschechische Unternehmen angehalten, ihren Umgang mit Hinweisgebern zu reflektieren und die Vorschriften der EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern in ihre Compliance-Programme zu integrieren.

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Europaratsgremium: Frankreich muss besser gegen Korruption vorgehen

Nach Ansicht des Antikorruptionsgremiums des Europarats (Greco) unternimmt Frankreich zu wenig gegen Korruption. Vor allem im Bereich Politik rät das Gremium zu mehr Transparenz hinsichtlich der Kontakte zwischen Regierungsmitgliedern, darunter auch dem Staatspräsidenten, und den jeweiligen Interessenvertretern. Demnach sollten Politiker regelmäßig öffentlich über die besprochenen Themen mit Lobbyisten berichten. Auch die Korruptionsbekämpfung innerhalb der Polizei sei laut Greco stark verbesserungswürdig. So müsse nicht nur zu Beginn, sondern während der gesamten Laufbahn immer wieder die Anfälligkeit für Bestechung überprüft werden. Stellen, die ein besonders hohes Risiko für Korruption bergen, sollten regelmäßig ausgewechselt werden.

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Französische Datenschutzbehörde CNIL verabschiedet neuen Standard für Hinweisgebersysteme

Die französische Datenschutzbehörde Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL) hat Ende 2019 eine neue Standard-Richtlinie zur Einführung von Hinweisgebersystemen verabschiedet. Damit wird die alte Norm AU-004 vom 22. Juni 2017, die seit Inkrafttreten der DSGVO keine Rechtskraft mehr hat, ersetzt.

Die neue Norm umfasst nicht nur weiterführende Ergänzungen, sondern enthält auch deutliche Änderungen: Während der alte Standard noch eine Verbindlichkeit für Organisationen und Unternehmen darstellte, sodass diese eine vollständige Konformität mit den Anforderungen der AU-004 sicherstellen mussten, dient die neue Regelung hingegen als Best Practice. Damit soll Organisationen und Unternehmen ein größerer Spielraum bei der Ausgestaltung ihres Hinweisgebersystems gewährt werden, natürlich unter der Voraussetzung, dass das geltende Recht eingehalten und eine Abweichung von den Vorgaben der Richtlinie begründet wird. Vor allem internationale Konzerne profitieren so vom neuen Standard, da diese in der Vergangenheit oft in kleineren Punkten von der AU-004 abwichen.

Darüber hinaus dient der neue Standard nun der effizienteren Unterstützung zur Durchführung eines „Privacy Impact Assessment“ (PIA), einer sog. Datenschutzfolgenabschätzung, die vor jeder Einführung eines Hinweisgebersystems durchgeführt werden muss. Zudem sieht die neue Norm der CNIL die Möglichkeit vor, hybride Hinweisgebersysteme über rechtlich vorgeschriebene Aspekte hinaus auszugestalten: Beispielsweise können darin zukünftig auch unternehmensinterne Ethikrichtlinien abgebildet werden.

Das BKMS® System der Business Keeper AG ist bei einer Vielzahl renommierter französischer Unternehmen im Einsatz und entspricht der neuen Richtlinie bereits vollständig.

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Brexit und Datenschutz – Welche Herausforderungen ergeben sich für Unternehmen?

Am 01. Februar 2020 ist das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland aus der EU ausgetreten und damit stellt sich die Frage, welche Änderungen auf Unternehmen im Zuge des Brexits in datenschutzrechtlicher Sicht zukommen werden. Laut dem Austrittsabkommen gilt zuerst eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020, die bis zum 01. Juli 2020 einmalig um ein oder zwei Jahre verlängert werden kann. Danach würde das Vereinigte Königreich datenschutzrechtlich zum außereuropäischen Drittland und die DSGVO wäre somit nicht mehr gültig. Werden danach personenbezogene Daten in das Vereinigte Königreich übermittelt, muss sichergestellt werden, dass diese einem ähnlich hohen Sicherheitsniveau wie dem der DSGVO unterliegen.

Für Unternehmen wäre der sogenannte Angemessenheitsbeschluss sicherlich die beste Alternative, wonach die Europäische Kommission entscheidet, ob das datenschutzrechtliche Sicherheitsniveau in einem Drittland angemessen ist. Falls ja, dürfen die Daten übermittelt werden. Ein Problem könnte allerdings die knappe Zeit bis zum Ablauf der Übergangsfrist darstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, wie das nationale Datenschutzrecht im Vereinigten Königreich aussehen wird. Daher sollten Unternehmen, die zukünftig Daten in das Vereinigte Königreich übermitteln, dies in den Informationen zur Datenverarbeitung und in die Datenschutzerklärung als Datenübermittlung in ein Drittland aufnehmen und ebenfalls ihr Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten anpassen.

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Das größte Risiko für Unternehmen: Cyberkriminalität

Das neue „Risikobarometer“ der Allianz macht die Kehrseite der Digitalisierung nochmals deutlich: Cyberkriminalität wird für Unternehmen und Organisationen weltweit zunehmend zum Risiko mit potentiell teuren Konsequenzen.

Laut der Umfrage, die auf Aussagen von rund 2.700 Fachleuten für Unternehmensgefahren, Risikomanagern sowie Versicherungsmaklern und -experten beruht, liegen Cyberangriffe auf dem ersten Platz möglicher Bedrohungen. Teilte sich die Cyberkriminalität im letzten Jahr noch den ersten Platz gemeinsam mit Betriebsunterbrechungen, wurden letztere nun auf den zweiten Platz verwiesen. Allerdings merkt die Studie an, dass der Stillstand eines ganzen Unternehmens bzw. wesentlicher Bereiche ebenfalls häufig auf Hackerangriffe zurückzuführen sei. Insbesondere die Erpressung berge eine besonders hohe IT-Gefahr, so AGCS-Manager Jens Krickhahn, zumal Cyberkriminelle immer höhere Summen bis zur zweistelligen Millionenzahl verlangen.

Unternehmen sollten daher insbesondere vor Spionage-Software E-Mails auf der Hut sein. So späht beispielsweise der gefährliche Trojaner Emotet vertrauliche Kontaktdaten aus und ist zudem in der Lage, weitere Schadprogramme zu installieren.

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Was Whistleblowing für den Kündigungsschutz bedeuten kann

Bei der Verhandlung um eine außerordentliche Kündigung hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entgegen der Vorinstanz zu Gunsten des Arbeitgebers entschieden. Im Normalfall muss die außerordentliche Kündigung spätestens zwei Wochen nach Bekanntwerden des Kündigungssachverhalts ausgesprochen werden. Beruht die Kündigung auf vertraulichen Informationen, kann die Frist nun aber verlängert werden.

Im Fall der außerordentlichen Kündigung eines Betriebsratsvorsitzenden wurden die belastenden Tatsachen durch einen Hinweisgeber aufgedeckt, der aber für sich Vertrauensschutz in Anspruch nahm. Die Kündigung wurde allerdings mehr als drei Wochen nachdem der Arbeitgeber Kenntnis von dem belastenden Vorfall erhalten hatte, ausgesprochen. Hier musste das BAG eine Interessensabwägung vornehmen und sah die Frist zwischen dem eigentlichen Vorfall und dem Verzicht auf Vertraulichkeit durch die betroffene Arbeitnehmerin als zulässig an.

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In eigener Sache

Veranstaltungsrückblick: Business Keeper AG informiert Kirchenvertreter und karitative Organisationen über Hinweisgebersysteme

Jede Organisation ist darauf angewiesen, ethische Maßgaben – eigene wie öffentliche – einzuhalten und effektiv durchzusetzen. Dies gilt für Wirtschaftsunternehmen genauso wie für soziale, karitative oder religiöse Träger. Da die Business Keeper AG auch Kirchenvertreter und deren karitative Organisationen dabei unterstützen möchte, bestehende Missstände melden und aufklären zu können, lud sie am 29. Januar 2020 zur Fachveranstaltung „Hinweisgebersysteme – Lästige Rechtspflicht oder bewährte Schutzmaßnahme? Erfahrungswerte, Fragen und Antworten aus der Praxis“ ins Kölner Maternushaus ein. Die Teilnehmergruppe bestand vorrangig aus Verwaltungsleitungen der katholischen Bistümer sowie Trägern katholischer karitativer Einrichtungen.

Nach einer Begrüßung durch Kai Leisering, Vorstand der Business Keeper AG, gab Dr. Michael Rasche, einen Einblick in die Vermittlung und Durchsetzung von Ethik, während Heike Uhl, Senior Manager Internal Audit der Christoffel-Blindenmission (Christian Blind Mission), ihre Erfahrungen bei der Einführung und zum Betrieb des BKMS® Systems teilte. Im Anschluss erläuterten die Anwälte Dr. Burkhard Fassbach und Dr. Benedikt Schneiders rechtliche Aspekte der neuen EU-Hinweisgeberrichtlinie und ihre Konsequenzen für (kirchliche) Organisationen. Die Veranstaltung endete mit einem Vortrag von Kai Leisering, der den Nutzen von Hinweisgebersystemen in allen Organisationsbereichen betonte. Die Fachtagung vermittelte den Teilnehmern damit nicht nur wertvolle Informationen durch Vorträge renommierter Experten, sondern ermöglichte ebenfalls einen regen inhaltlichen Austausch im kleinen Kreis.

imh-Spezialtag „Die neue EU-Whistleblowing-Richtlinie“: hilfreicher Überblick für Unternehmen und Organisationen

Die im Dezember 2019 in Kraft getretene neue „EU-Whistleblowing-Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden“ wirft für Organisationen und Unternehmen viele Fragen auf: Welche Schritte sind jetzt erforderlich? Wie setzt man ein vertrauensvolles Hinweisgebersystem erfolgreich um? Und wie kommuniziert man dieses an Mitarbeiter?

Das Institut Manfred Hämmerle (imh) nahm die neue Richtlinie zum Anlass, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Praxis in einer Fachtagung am 30. Januar im Steigenberger Hotel in Wien einen Überblick zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu geben sowie Praxisbeispiele für implementierte Hinweisgebersysteme vorzustellen. Unter der Moderation von Dr. Alexander Picker, Vorstandsmitglied von Transparency International Austrian Chapter und CEO der BCB4U AG, wurden zunächst die rechtlichen Aspekte thematisiert. So stellte u. a. Rechtsanwältin Dr. Katharina Kitzberger nicht nur die EU-Richtlinie selbst, sondern auch die rechtlichen Anforderungen an die Implementierung eines Hinweisgebersystems vor. Im Praxisteil der Veranstaltung ging Mag. Rudolf Schwab, Certified Compliance Professional der Telekom Austria AG, auf die besonderen Herausforderungen für Compliance Officer ein, während Mag. Svetlana Gandjova, CFE bei der Deloitte Financial Advisory GmbH, betonte, wie wichtig die Kommunikation seitens des Vorstands für den Erfolg eines Hinweisgebersystems sei.

Die Business Keeper AG war gemeinsam mit der BDO und Deloitte als Förderer auf der Veranstaltung vertreten. In diesem Rahmen gab auch Kenan Tur, Vorstand und Gründer der Business Keeper AG, in seinem Vortrag einen Einblick in die praktische Umsetzung von Hinweisgebersystemen und ging dabei auf die Anforderungen an ein Hinweisgebersystem sowie die Hinweisgeber-Problematiken ein.

Die Gesetzgebung gibt Unternehmen und Organisationen zwei Jahre Zeit, die rechtlichen Vorgaben zum Schutz von Hinweisgebern in ihre Strukturen zu integrieren. Fachtagungen wie der imh-Spezialtag sind damit umso wichtiger, um Verantwortlichen genügend Informationen zu diesem Thema und Hilfestellung bei der Implementierung anzubieten.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier und hier.

Veranstaltungsrückblick: Business Keeper und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) sensibilisieren Studierende für Business Ethics im Arbeitsleben

Die Sensibilisierung der nächsten Generation für wirtschaftsethische Themen in Gesellschaft und Wirtschaft war das Ziel der gemeinsamen Veranstaltung der Business Keeper AG und der Stiftung der deutschen Wirtschaft (sdw), zu der zahlreiche interessierte sdw-Stipendiaten im Februar ihren Weg nach Berlin fanden. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität: Die Bedeutung von Business Ethics für den Erhalt unserer Gesellschaft – und was jede/r Einzelne/r aus seiner gesellschaftlichen Verantwortung beitragen kann“ und zeigte anhand informativer Vorträge aus unterschiedlichen Bereichen, wie die Umsetzung von Business Ethics und Compliance im Arbeitsleben aussehen kann. Einblicke aus der Perspektive eines Unternehmens gab Elke Schaefer, Chief Compliance Officer der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg GmbH, die den Teilnehmern anhand früherer Compliance-Vorfälle darlegte, wie das interne Compliance Management System die Prävention und Aufdeckung ermöglicht. Thomas Dombek, erfahrener Kriminologe und Dezernatsleiter der Zentralstelle Korruption/Interne Ermittlungen vom LKA Niedersachsen, berichtete ebenfalls aus seinem spannenden Arbeitsalltag als Ermittler, seinem Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität und wie dieser seit über 15 Jahren durch den erfolgreichen Einsatz des BKMS® Systems maßgeblich unterstützt wird.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den sdw-Generalsekretär Dr. Arndt Schnöring folgte eine Einführung in das Thema durch Kenan Tur, der seit über 10 Jahren als sdw-Vertrauensmanager ehrenamtlich tätig ist. Der Gründer und Vorstand der Business Keeper AG gab den Stipendiaten auch einen Einblick in seinen Weg als Gründer und seine intrinsische Motivation, das erste elektronische Hinweisgebersystem zu entwickeln.

Mit Jan Kersten, Alumnus der sdw und langjähriger Leiter der Kundenbetreuung bei der Business Keeper sowie Jens Gräßler, zuständig für das Business Development, erhielten die Teilnehmer zudem noch Einblicke in den praktischen Berufsalltag im Bereich Compliance, Business Ethics und welche Rolle die IT bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität spielt.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Studien

Studie „Achtung der Menschenrechte“ zeigt: Deutsche Konzerne enttäuschen bei der Einhaltung von Menschenrechtsstandards

Die gemeinsame Studie „Achtung der Menschenrechte“ des Business & Human Right Ressource Centre und der School of Management and Law legt offen, dass keines der größten deutschen Unternehmen bislang alle grundlegenden Anforderungen an unternehmerisches Verhalten erfüllt, die in den 2011 vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs) festgelegt wurden. Damit fehle laut Aussage der Studie ein Grundniveau bei der Achtung der Menschenrechte.

Für die Analyse wurden im Frühjahr 2019 öffentlich zugängliche Informationen der untersuchten Unternehmen geprüft, wie beispielsweise die Website, formelle finanzielle und nicht-finanzielle Berichterstattung sowie andere öffentliche Dokumente, und mit einer Punktzahl versehen. Die Methode der Studie orientierte sich an den zwölf Kriterien des Corporate Human Rights Benchmark (CHRB). Diese umfassen die Bereiche Governance und politische Verpflichtungen, Einbettung von Respekt und Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte sowie Mechanismen für Rechtsbehelfe und Beschwerden.

Eines der ernüchternden Ergebnisse fanden die Autoren im Bereich „menschenrechtliche Sorgfaltspflicht“. Hier wurden insgesamt die wenigsten Punkte vergeben, da unter anderem nur zwei von zehn Unternehmen belegen konnten, dass und in welcher Form sie ihre Menschenrechtsrisiken managen. Ferner deuten die Ergebnisse darauf hin, dass viele der untersuchten Unternehmen die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der hochkomplexen Lieferketten oder deren Zugang zu rechtlichen Hilfsmitteln noch nicht hinreichend nachweisen könnten. So würden nur zehn der untersuchten Unternehmen es Mitarbeitern von Lieferanten ermöglichen, ebenfalls Beschwerden zu melden. In diesem Kontext sagen zwar 17 Unternehmen grundsätzlich zu, dass Beschwerdemechanismen auch von externen Interessengruppen genutzt werden können. Jedoch könne nur ein Unternehmen davon den Melde- bzw. Beschwerdeprozess innerhalb der Lieferketten ausreichend beschreiben.

Die deutsche Politik ist derweil bereit, weitere Schritte zu unternehmen: So ist beabsichtigt, dass mindestens 50 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern im Jahr 2020 freiwillig einen effektiven Menschenrechtsschutz einführen. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, würde eine gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht eingeführt und zudem eine europaweite Regulierung gefordert werden. 

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Compliance Risk Study 2019: Zunehmender Compliance-Bedarf stößt auf Kostendruck

Unternehmen haben einen zunehmenden Bedarf an Compliance Management, während das Budget hingegen Gefahr läuft gekürzt zu werden. Dies ist eines der Ergebnisse der „Compliance Risk Study 2019” des internationalen Beratungsunternehmens Accenture. Die durchgeführte Studie basiert auf einer Umfrage von 151 Senior Compliance-Verantwortlichen.

Der Umfrage zufolge gaben insgesamt 71 Prozent an, vor Kostensenkungen zu stehen. Gleichzeitig gab jeder Dritte an, dass das Unternehmenswachstum der wichtigste Motor für die Entwicklung der Compliance-Funktion sei. Damit machen die Ergebnisse deutlich, dass das Feld der Compliance und damit die Compliance Officer vor neuen Herausforderungen stehen: Sie müssen den Bereich so umgestalten, dass er zu neuen Geschäftsmodellen passt, gleichzeitig aber mit hohem Kosten- und Ressourcendruck umgehen. So gaben 50 Prozent der Befragten an, dass sie mit einer hohen, unerwarteten Mitarbeiterfluktuation konfrontiert seien.

Um diesen und anderen zukünftigen Herausforderungen innerhalb der Compliance gerecht werden zu können, sprechen die Autoren unter anderem die Empfehlung aus, auf Technologien zu setzen, die bereits automatisch Risiken erkennen können. Dies würde wiederum bedeuten, ebenso Compliance Officer einzustellen, die mit neuesten digitalen Lösungen bestens vertraut sind, sodass zukünftig eine neue Generation digital versierter Compliance-Verantwortlicher im Unternehmen vertreten sein sollte.  

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IW-Studie: Auswirkungen der DSGVO auf die Wettbewerbsposition von Unternehmen

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat in einer Befragung im Rahmen des IW Zukunftspanels die Wettbewerbseffekte der DSGVO untersucht. Das Ziel der Studie war herauszuarbeiten, wie groß der Aufwand deutscher Unternehmen durch die Umsetzung und Einhaltung der DSGVO bisher war und inwieweit sie die Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung auf die eigene Wettbewerbsposition einschätzen. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht keine Vorteile für ihre Wettbewerbsposition. Aufgrund des als sehr hoch eingeschätzten Aufwands im Zuge der Umsetzung sieht ein Drittel vor allem Nachteile für sein Unternehmen. Als Gewinner gegenüber dem Wettbewerb sehen sich hingegen digitalisierte und innovative Unternehmen. Die befragten Unternehmen kamen mehrheitlich aus den Branchen Industrie und Dienstleistungen sowie Handwerk, Industriedienstleistungen und Baugewerbe.

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pwc-Studie: Deutsche Unternehmen müssen beim Thema „Digitale Ethik“ nachholen

Wie schätzen sich deutsche Unternehmen selbst beim Thema digitale Ethik und digitale Verantwortung ein und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Zu diesem Thema befragte PricewaterhouseCoopers 300 Unternehmen verschiedener Branchen ab 50 Mitarbeiter. Die Befragung zeigt: Die Firmen sehen sich zwar beim Thema Datenschutz und Datensicherheit gut aufgestellt (82 Prozent), bei den Themen Digitalisierung und digitale Ethik sehen die Befragten jedoch großen Verbesserungsbedarf. Nur 33 Prozent würden den Stand ihrer Transformation als positiv bewerten. Pwc interpretiert die Zahlen insofern, dass die Unternehmen Digitalisierung vorrangig aus einem sehr technischen Blickwinkel betrachten und die digitale Verantwortung noch nicht genügend einbeziehen.

Als größte Herausforderung zur Umsetzung einer digitalen Strategie benennen die Befragten mit 56 Prozent den Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Aber auch die zu geringe Wahrnehmung im Unternehmen mit dieser Thematik zählt für 51 Prozent zu einem der Gründe. Einig sind sich die Befragten beim Stellenwert des Themas innerhalb des Unternehmens: 59 Prozent der Konzerne siedeln das Thema auf C-Level-Ebene an. Allerdings: nur jedes 5. Unternehmen hat einen eigens dafür verantwortlichen Mitarbeiter benannt. Großer Aufholbedarf besteht außerdem bei ausformulierten Leitlinien zur internen und externen Kommunikation (43 Prozent).

Zur Studie

Literatur

Die Business Keeper AG unterstützt NGOs und Hilfsorganisationen bei Projekten, die sich der Prävention von Korruption und deren Ursachen widmen. In unserem Newsletter stellen wir Ihnen regelmäßig eine Auswahl von neu erschienenen und lesenswerten Fachbüchern vor. Wenn Sie die Fachliteratur direkt über den hier aufgeführten Link bestellen, dann wird im Rahmen des Amazon.de Partnerprogramms eine Werbekostenerstattung generiert, die wir als Unterstützung direkt an Transparency International Deutschland weitergeben. Dabei entstehen Ihnen als Käufer keine Mehrkosten im Vergleich zu einem Direktkauf bei Amazon.

CSR und Klimawandel: Unternehmenspotenziale und Chancen einer nachhaltigen und klimaschonenden Wirtschaftstransformation

Andrea Sihn-Weber, Franz Fischler (Herausgeber). Dezember 2019, ISBN: 3662597470

Die Herausgeber Sihn-Weber und Fischler geben in ihrer Publikation einen Einblick in den Umgang mit direkten und indirekten Folgen des Klimawandels innerhalb der wirtschaftlichen Praxis. Dabei zeigen sie ebenfalls Chancen auf, die eine nachhaltige und klimaschonende Wirtschaftstransformation für Unternehmen bewirken kann. Die weiteren Autorinnen und Autoren der einzelnen Buchkapitel setzen sich darüber hinaus mit aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft, Maßnahmen der Politik, Forderungen von Interessensvertretungen und NGOs oder auch Best-Practice-Beispielen auseinander.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung: Corporate Governance, Compliance Management und Corporate Social Responsibility

Claudia Kreipl. Januar 2020. ISBN: 3658281391

Dieses Buch gibt einen Überblick über die unternehmerische Verantwortung und erläutert diese als Zusammenspiel ökonomischer, rechtlicher und ethischer Verantwortung. Dabei ist das Ziel der Autorin, einen ganzheitlichen Ansatz zu entwickeln. Kreipl analysiert hierfür die Handlungsfelder Corporate Governance, Compliance Management und Corporate Social Responsibility und stellt dabei ihre jeweiligen Hintergründe und deren Bedeutung für die unternehmerische Praxis heraus.

Transparenz – Die Form moralischer Ökonomie: Einführung in die Wirtschaftsethik

Hans-Michael Ferdinand. November 2019. ISBN: 3662600668

Der Autor Hans-Michael Ferdinand setzt sich in seinem Buch mit dem Appell einer moralischen Ökonomie auseinander. Ausgehend von einer aristotelischen Forderung an ökonomisches Handeln zur Ermöglichung eines guten Lebens, kritisiert er unter anderem den heutigen schwindenden Einfluss der Politik auf die Ökonomie und ihren Drang zum marktkonformen Handeln. Den Fehler sieht er dabei im neoliberalen Programm und plädiert stattdessen für eine transparente Form der moralischen Ökonomie, der ein öffentlicher Vernunftgebrauch und transparente Entscheidungen zugrunde liegen.

Accountability, Ethics and Sustainability of Organizations: New Theories, Strategies and Tools for Survival and Growth

Sandro Brunelli, Emiliano Di Carlo (Herausgeber). Dezember 2019. ISBN: 3030311929

Unternehmen sind heutzutage mit vielen neuen Herausforderungen, wie beispielsweise dem Klimawandel oder einer alternden Bevölkerung, konfrontiert. In diesem Kontext befassen sich die Autoren mit der Verantwortung, die sich daraus für Unternehmen ergibt und zeigen Möglichkeiten auf, wie Unternehmen trotz des Wandels weiterhin erfolgreich bleiben können. Darüber hinaus wird eine neue Sichtweise auf Firmen vorgestellt und zudem Chancen hervorgehoben, die sich durch die neuen Herausforderungen ergeben können. 

Bribery, Fraud, Cheating: How to Explain and to Avoid Organizational Wrongdoing

Markus Pohlmann, Gerhard Dannecker, Elizangela Valarini (Herausgeber). Januar 2020. ISBN: 3658290617

Im Kampf gegen organisatorisches Fehlverhalten und organisierte Kriminalität haben sich internationale und nationale Richtlinien zunehmend verschärft. Nichtsdestotrotz kommen immer wieder Korruptionsskandale ans Licht. Diese Publikation setzt sich mit dem Phänomen der Wirtschaftskriminalität aus wissenschaftlicher Perspektive auseinander und lässt renommierte Experten darin zu Wort kommen. Dabei werden Ähnlichkeiten und Unterschiede aktueller Korruptionsfälle analysiert und konventionelle sowie alternative Präventionsmaßnahmen diskutiert.

Food Adulteration and Food Fraud

Jonathan Rees. Januar 2020. ISBN: 178914194X

Betrugsfälle im Lebensmittelbereich sind weiterhin auf dem Vormarsch und können für die Bevölkerung schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Der Autor Jonathan Rees untersucht in seinem Buch die komplexen Ursachen und überraschenden Auswirkungen der Betrugsfälle innerhalb der Nahrungsmittelkette. Außerdem setzt er sich mit dem Phänomen auseinander, dass die Bevölkerung sogar oftmals bereit ist, kleinere Täuschungen zu ignorieren, so lange die Lebensmittel weiterhin günstig und bequem erhältlich bleiben.

Haben Sie Kenntnis von interessanten Fachbüchern, die wir noch nicht vorgestellt haben? Informieren Sie uns doch bitte: redaktion@business-keeper.com

Veranstaltungen

Fraud, Asset Tracing and Recovery Geneva

5.–6. März 2020, Genf

Anfang März treffen sich erneut Spezialisten aus den Bereichen Betrug, Risikoanalyse und Asset Tracing, um auf der gemeinsamen Fachkonferenz „Fraud, Asset Tracing and Recovery Geneva“ über die aktuellsten Entwicklungen zu diskutieren. Den Teilnehmern werden über zwei Tage unter anderem interaktive Debatten, fachkundige Beratung, Fallbeispiele sowie zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten geboten.

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11. Anti- Korruption & Compliance Summit

17.–18. März 2020, Frankfurt a. M.

DKN Networks richtet Mitte März den 11. Anti- Korruption & Compliance Summit aus. Führungskräfte und Mitarbeiter aus den Bereichen Compliance, Revision, Recht, Sicherheit/Datenschutz, etc. sind herzlich dazu eingeladen, in spannenden Vorträgen und Diskussionen über aktuelle Fragestellungen zu den Themen Hinweisgebersysteme und Unternehmenskultur, Drittparteien-Management, Artificial Intelligence sowie zum Umgang mit Reputationsrisiken miteinander in Dialog zu treten.

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12th Advanced Conference on Customs Compliance

24.–25. März 2020, London

In London wird am 24. und 25. März die bereits zwölfte „Advanced Conference on Customs Compliance“ ausgerichtet. Insbesondere für jene, die sich mit der Einhaltung von Zollvorschriften im Bereich UK auseinandersetzen, bietet die Konferenz wichtige Einblicke und Informationen. So wird unter anderem der „Post EU-Exit“ behandelt und erläutert, wie der zukünftige Umgang mit Waren zwischen Großbritannien und EU aussehen könnte. Ein weiteres thematisches Highlight der Konferenz sind die Themen Blockchain, die Digitalisierung interner Prozesse sowie ein Insider-Blick auf Zollprüfungen und Strafen.

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6th Women in Compliance Conference

25.–26. März 2020, London

Ende März versammeln sich anlässlich der „Women in Compliance Conference“ weibliche Führungskräfte und Entscheidungsträgerinnen zum 6. Mal in London, um sich über die neuesten Compliance-Trends auszutauschen. Neben zahlreichen Best Practices aus verschiedenen Branchen legt die Konferenz mit genügend Gelegenheiten für Networking und Mentoring den Schwerpunkt auf den Austausch zwischen den Teilnehmerinnen untereinander. Eigens hierfür wird es auch wieder einen Mentor-Mentee-Lunch geben, wo Führungskräfte aus den Bereichen Compliance, Recht, Ethik und Revision mit Teilnehmerinnen, die sich in ihrer Karriere weiterentwickeln möchten, zusammengebracht werden.

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THE 2020 ACFE FRAUD CONFERENCE EUROPE

5.–7. April 2020, Kopenhagen

Neben zahlreichen renommierten Speakern bietet die ACFE Conference Europe an beiden Veranstaltungstagen durchgängig zwei parallel stattfindende Sessions mit Vorträgen, Fallstudien, Best Practices sowie Breakout-Sessions. Schwerpunktthema des ersten Konferenztages bildet das Thema Cybercrime mit Vorträgen u. a. über CEO Fraud und Crypto Laundering. Am zweiten Tag geht es vorrangig um die klassische Compliance-Themenfelder wie Third Party, Fraud Investigations sowie Hinweisgeberschutz und Whistleblowing Management.

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DACH-Compliance-Tagung 2020

6. März 2020, Winterthur

Am 6. März findet die nächste DACH-Compliance Tagung der ZHAW School of Management and Law in Winterthur statt und lädt Interessierte dazu ein, sich über die Veränderungen der Compliance-Welt durch die Digitalisierung auszutauschen. Expertinnen und Experten aus der Praxis bieten dort in Workshops und Fachbeiträgen Einblicke in ihre Organisationen sowie einen wertvollen Erfahrungsaustausch mit Lösungsansätzen.

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EY Compliance Lounge Hamburg

17. März 2020, Hamburg

Die EU-Richtlinie ist eines der wichtigsten Themen, die derzeit innerhalb der Compliance-Community diskutiert werden. Der Round Table der EY Compliance Lounge Hamburg gibt einen Überblick, was die Unternehmen mit der Richtlinie erwartet und welche Pflichten sich daraus für Unternehmen in Deutschland ergeben und auch wie die Implementierung eines Hinweisgebersystems, welches ab 2021 EU-Standard sein soll, aussehen kann. Business Keeper Vorstand Kai Leisering wird als Experte am Round Table teilnehmen. Die Veranstaltung bietet den Gästen die Möglichkeit, einen Gesamtüberblick über die Thematik zu erhalten und sich im Anschluss mit den Referenten und den anderen Anwesenden auszutauschen.

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11. DIIR-Anti-Fraud-Management-Tagung 2020

19.20. März 2020, Düsseldorf

Bereits zum elften Mal findet im März die Anti-Fraud-Management-Tagung des Deutschen Instituts für Interne Revision e.V. statt. In diesem Jahr dürfen sich die Teilnehmer unter dem Motto „Internal investigations – The next level!“ erneut auf zahlreiche hochkarätige Plenumsvorträge sowie Fachsitzungen freuen. So hält unter anderem Oberstaatsanwalt Markus Hartmann eine Keynote zum Thema „Cyber Crime Risks“. Darüber hinaus gibt es spannende Beiträge über forensische Textanalysen zu Hinweisgeberschreiben, Geldwäsche-Compliance im Nicht-Finanzsektor oder über interne Untersuchungen im Spannungsfeld der DSGVO.

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OECD Global Anti-Corruption & Integrity Forum

25.26. März 2020, Paris

Die OECD Global Anti-Corruption & Integrity Forum in Paris gilt mit über 2000 Teilnehmern aus 120 Ländern als eine der führenden Anti-Korruptionskonferenzen. Im Mittelpunkt stehen Leitfragen, wie Integrität und Vertrauen der Öffentlichkeit in Staat und Wirtschaft gefördert werden können. Die Vorträge befassen sich mit einem breiten Themenspektrum und beziehen alle Bereiche aus dem öffentlichen und privaten Sektor mit ein.

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C5 Anti-Corruption Switzerland

1.2. April 2020, Zürich

Bei der diesjährigen Anti-Corruption in Zürich werden aktuelle Themen und Herausforderungen rund um das Thema Korruption diskutiert. Den Schwerpunkt bildet dieses Jahr die Frage: Was macht die Industrie, um die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen? Die Keynote hält Olivier Bovet vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO über die Zusammenarbeit der Schweizer Regierung mit der Industrie gegen Korruption. Workshops, Benchmarkings, Round-Tables sowie ausreichend Gelegenheiten zum Networking runden die Veranstaltung ab.

Zur Veranstaltung

Datenschutzkonferenz 2020

27.29. April 2020, Düsseldorf

Die Datenschutzkonferenz in Düsseldorf versammelt zahlreiche Experten und Referenten, die sich über die aktuellsten Entwicklungen, Probleme und Herausforderungen in diesem Bereich austauschen. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr auch die Datenschutzgrundverordnung. So eröffnet Barbara Thiel, Landesdatenschutzbeauftragte für den Datenschutz des Landes Niedersachsen, die Konferenz mit einem Rückblick auf zwei Jahre nach dem Inkrafttreten der DSGVO. Weitere Vertiefungen sind u. a. die Rechenschaftspflicht, die praktische Umsetzung der Datenlöschung, Tipps und häufige Fehler im Umgang mit Betroffenenrechten oder wie man DSGVO-Konformität mit Hilfe
der Blockchain-Technologie nachweisen kann.

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„Wahre Ethik fängt an, wo der Gebrauch der Worte aufhört.“

– Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt und Philosoph *1875

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