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BKMS® System unterstützt erneut bei ungeklärtem Mordfall: "Aktenzeichen XY...ungelöst" thematisiert Cold Case "Ute Werner" heute um 20.15 Uhr im ZDF

Erneut setzt das LKA Niedersachsen bei der Aufdeckung eines ungeklärten Mordfalls auf das BKMS® System der Business Keeper AG aus Berlin. Bereits in der Vergangenheit bewährte sich der Einsatz des hochsicheren elektronischen Meldesystems sowohl bei aktuellen als auch bei jahrelangen ungelösten Mord- oder Vermisstenfällen, den sogenannten "Cold Cases". Ziel des Einsatzes ist es, Hinweise zu diesen Fällen aus der Bevölkerung zu erhalten. Wenn durch die Hinweisgeber gewünscht, auch vollkommen anonym. Auch im Fall der 1988 ermordeten Ute Werner kommt das BKMS® System nun zum Einsatz. Dadurch können mögliche Zeugen oder auch Personen, die Kenntnisse über den Mordfall - oder andere Sexualstraftaten im gleichen Zeitraum - erlangt haben, anonym mit dem LKA in Verbindung treten. Es besteht somit die Möglichkeit direkt mit den Ermittlern zu kommunizieren, trotz Beibehaltung der Anonymität.

Der Fall Ute Werner wird heute von den für den Fall zuständigen Ermittlern in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" vorgestellt. Nachdem bei früheren Fällen bereits zahlreiche Hinweise über das BKMS® System eingingen, erhofft sich die Kriminalpolizei Osnabrück auch in diesem Fall neue Erkenntnisse und Spuren, die nach über 30 Jahren zur Ergreifung des Täters führen. So könnten sich beispielsweise weitere Opfer des Täters aufgrund der garantierten Anonymität des Meldesystems ermutigt fühlen, ihre Informationen weiterzugeben, so die Hoffnung der Ermittler. Die damals 22-jährige Auszubildende verschwand am 10. August 1988, als sie per Anhalter von ihrer Arbeitsstelle in Osnabrück nach Hause fuhr. Zwölf Tage später fand ein Spaziergänger ihre Leiche in einem Waldstück. Die Kriminalpolizei Osnabrück geht aufgrund der Ermittlungen von einem Sexualdelikt aus. Im Zuge dessen wurden weitere Fälle von Sexualstraftaten mit ähnlichem Tathergang bekannt, doch trotz zahlreicher Hinweise, Zeugenbeschreibungen und der Veröffentlichung eines Phantombilds konnte der Täter bis heute nicht identifiziert werden.

Das BKMS® System kann für individuelle Fälle spezifisch angepasst werden - BKMS® Quick Response

Das LKA Niedersachsen nutzt das BKMS® System als langjähriger Kunde der Business Keeper AG seit über 16 Jahren auch für Ermittlungen im Rahmen jahrelanger ungelöster Fälle. Wie im Fall von Ute Werner kann hierfür ein speziell auf den Fall ausgerichteter Meldeablauf (BKMS® Quick Response) im System eingerichtet werden. Dem bereits bestehenden und in Nutzung befindlichen BKMS® System lässt sich somit ein temporärer Meldeprozess jederzeit flexibel hinzufügen, um schnell auf aktuelle Vorfälle reagieren zu können. Personen, die ihre Hinweise über das elektronische Hinweisgebersystem abgeben, können dabei auf Wunsch vollständig anonym bleiben. Trotz Anonymität besteht die Möglichkeit, mittels eines durch spezielle Verschlüsselungstechnologien geschützten Postkastens mit der Kriminalpolizei Osnabrück in direkten Dialog zu treten und somit an der Aufklärung mitzuwirken.

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