kontakt

News

Whistleblower-Meldestelle der Eidgenössischen Finanzkontrolle erhält jedes Jahr mehr Hinweise

Seit 2017 unterstützt das BKMS® Incident Reporting (früher: BKMS® System) die Eidgenössische Finanzkontrolle in der Schweiz im Kampf gegen Korruption, Veruntreuung, Macht- und Steuermissbrauch. Und die Korruptionsjäger des Bundes haben einiges zu tun: Im vergangenen Jahr gingen bei der Meldestelle so viele Hinweise ein wie nie zuvor. 187 Fälle konnten die Finanzkontrolleure 2019 bewerten und bearbeiten. Im Vergleich: 2018 waren es noch rund 164 Meldungen.[1] 82 Hinweise wurden von Bundesangestellten abgegeben, 105 Meldungen erhielt die Meldestelle von externen Parteien wie Lieferanten, Auftragnehmern oder Subventionsberechtigten. Der jährliche Anstieg sei jedoch nicht auf mehr Missstände in der Behörde, sondern eher auf die vermehrte Nutzung des Hinweisgebersystems durch Beschäftigte und Externe zurückzuführen.

Da die Whistleblower über das elektronische Meldesystem anonym Hinweise melden können, müssen sie keinerlei Repressalien befürchten. Die eingehenden Meldungen werden auf der Plattform durch einen Algorithmus verschlüsselt und in einem hochgesicherten Rechenzentrum in der Schweiz gespeichert. So ist die 100%ige Anonymität des Meldenden garantiert.

Quelle: [1] www.watson.ch/wirtschaft/schweiz/961978235-whistleblower-angestellte-des-bundes-melden-so-viele-missstaende-wie-nie (abgerufen am 03.07.2020)