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BK Newsletter Mai 2020

Aktuelle News & Trends aus der Compliance-Welt

Liebe Leserinnen und Leser,

wir heißen Sie herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Business Keeper-Newsletters, den wir auf Anregung unserer Kunden etwas überarbeitet haben:

Ab sofort erhalten Sie alle News sowie spannende Themen und Entwicklungen aus der Compliance-Welt kompakt für Sie einmal im Monat aufbereitet. Somit werden Sie schnell über Aktuelles informiert und bleiben bei allen relevanten Themen auf dem Laufenden.

Wie rasant sich unsere gewohnte Welt ändert und wie schnell die Meldung von gestern heute schon wieder ganz anders lauten kann, haben wir alle während der Corona-Zeit erfahren. In kürzester Zeit mussten viele kleine und große Unternehmen weltweit ihre Geschäftsabläufe ins Homeoffice verlegen, wobei Datenschutz- und Datensicherheit –zum Vorteil vieler Krimineller – oftmals zu kurz kamen.

Dieses und weitere Beispiele für Betrügereien in den letzten Wochen zeigen: Auch oder gerade in Krisenzeiten, die unseren schnelllebigen, globalisierten Alltag von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellen können, wird die Notwendigkeit von Compliance und die Unterstützung bei der Aufdeckung und Prävention von Missständen und missbräuchlichem Verhalten noch drängender. In unserem Leitartikel fassen wir für Sie zusammen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Compliance hat. Weitere Themen sind die derzeitigen Entwicklungen in Sachen Hinweisgeberschutz in Europa und welche Auswirkungen die Neuregelung des Verbandssanktionengesetz auf Unternehmen mit sich bringen wird.

Wir hoffen, Sie sind alle gesund durch die letzten Wochen gekommen und sind optimistisch, dass sich die gemeinschaftlichen Bemühungen und Solidarität der letzten Zeit auszahlen und wir als Gesellschaft die Post-Corona-Zeit gemeinsam meistern werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Die Vorstände der Business Keeper AG, Kai Leisering und Kenan Tur

News

Top-Thema: Wirtschaftskriminalität in Zeiten von Corona – Steigende Korruption und Betrug zu erwarten

Die langfristigen Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie sind bei weitem noch nicht abzusehen; der finanzielle Schaden wird zumindest auf hohe Milliardenbeträge geschätzt. Staatliche Förderhilfen aus Steuergeldern sind daher ein wichtiges Instrument, eine mögliche Wirtschaftskrise abzuschwächen. Die milliardenschweren Corona-Hilfspakete stehen allerdings auch im Fokus von Betrügern, die sich den Umstand zunutze machen, dass Regierungen unter Zeitdruck Regelungen verabschieden, die oftmals Schwächen im System offenbaren. Begünstigt wird dies oft auch durch den Mangel an Ressourcen, um die Einhaltung der Regelungen z. B. in Form von Bedürftigkeitskontrollen, zu überprüfen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erwartet demnach eine weltweit steigende Zunahme der Korruption im Zuge der Corona-Krise.[1]

Auch in Deutschland häufen sich bereits seit April Betrugsfälle, vor allem im Zusammenhang mit den staatlichen Corona-Hilfen für Freiberufler und kleine Unternehmen, wo es vermehrt zu Missbrauch in Form von Subventionsbetrug bzw. zu Fällen von ungerechtfertigter Vorteilsnahme, in Bezug auf die Anforderung und die Bereitstellung von Geldern gekommen ist.[2] Ein Fall internationaler Reichweite ist der Betrug im Zusammenhang mit dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium. Cyber-Kriminelle hatten die Webadresse des Ministeriums, inklusive Anmeldeformular, für die Beantragung der Soforthilfen kopiert und mit Hilfe der Daten von tausenden Selbständigen und Unternehmern versucht, unter falscher Identität Corona-Hilfen zu beantragen.[3]

Um die Förderbanken bei der Aufklärung und Prävention von Subventionsbetrug unbürokratisch zu unterstützen, ermöglichen wir den Förderbanken seit April eine kostenfreie Nutzung des BKMS® Quick Response. Das spezifisch angepasste Hinweisgebersystem bietet einen sicheren elektronischen Meldeweg, der ohne großen Aufwand auf der Webseite der Banken integriert werden kann.

Eine weitere Folge des monatelangen Lockdowns ist die Zunahme von häuslicher Gewalt, der vor allem Kinder und Frauen oft schutzlos ausgeliefert sind. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen entfallen vielerorts Frühwarnsysteme und der Zugang zu Hilfsangeboten wird erschwert. Studien belegen, dass die Gewalt gegen die Schwächsten der Gesellschaft in gesellschaftlichen Krisensituationen ansteigt.[4] Um Kindern und Jugendlichen in dieser Situation einen sicheren und einfachen Meldekanal zu bieten, stellen wir seit April das BKMS® System für Träger sozialer Einrichtungen zur Verfügung.

Für weitere Informationen treten Sie gerne mit uns in Kontakt unter der E-Mail-Adresse info@business-keeper.com

Wie entwickelt sich der Hinweisgeberschutz in Europa?
Ein Blick auf Deutschland und Island

Wie wichtig Whistleblower für die Integrität der Wirtschaft und Gesellschaft sind, hat die Europäische Union erkannt und deshalb 2019 eine Richtlinie zu deren umfassenden Schutz verabschiedet. Das Inkrafttreten der Richtlinie gilt als Erfolg – die EU-Mitgliedsstaaten haben bis Ende 2021 Zeit, die Vorgaben in nationales Recht zu überführen, mit dem ausdrücklichen Wunsch der EU, das Gesetz auch auf nationale Rechtsbereiche auszudehnen.

Für Deutschland, wo bislang kein offizielles Hinweisgeberschutzgesetz besteht, ist der zukünftig bessere Hinweisgeberschutz eine Chance, jedoch hat das Bundeswirtschaftsministerium erste Einwände hervorgebracht: Es möchte Hinweisgeber schützen, aber nur dann, wenn diese auch Verstöße gegen EU-Recht melden, nicht aber jene gegen Bundesrecht oder das Recht der Bundesländer.[5] Das Justizministerium, welches für die Umsetzung der EU-Richtlinie zuständig ist, setzt hingegen alles daran, dem ursprünglichen Ziel zu folgen und den Schutz für alle – europäische wie nationale – Rechtsbereiche geltend zu machen. Kritik besteht etwa darin, dass kein Laie unterscheiden könne, ob eine bestimmte Rechtsverletzung auf die Umsetzung einer EU-Richtlinie zurückzuführen sei oder nicht. Durch diese wortgenaue Unterscheidung bestünde für Hinweisgeber in Deutschland weiterhin ein hohes Risiko, wenn diese außerhalb des EU-Rechts beispielsweise Missstände im Gesundheitswesen meldeten.[6]

Die Business Keeper AG befürwortet ausdrücklich einen breiten Ansatz und sieht diesen auch durch die Rückmeldungen ihrer Kunden in den letzten Jahren bestätigt:

„In der Realität verzeichnen Unternehmen und Organisationen bereits seit Jahren zunehmende Erfolge bei der Bekämpfung von wirtschaftskriminellem Verhalten und wir sehen hier deutlich die Chancen, welche ein fundierter und umfassender Ansatz im Bereich Hinweisgebersystem bedeuten würde“.

– Kenan Tur, Gründer und Vorstand der Business Keeper AG

Wie es auch ohne EU-Vorgaben eine erfolgreiche Entwicklung in Sachen Hinweisgeberschutz geben kann, zeigt Island als Nicht-EU-Mitgliedsstaat: Nach jahrelangem Ringen und mehreren Gesetzesentwürfen wurde nun ein nationales Gesetz verabschiedet, das inhaltlich sogar vielen Absichten der EU-Richtlinie folgt. So schützt es unter anderem Beschäftigte sowohl im privaten als auch öffentlichen Sektor und verbietet Arbeitgebern, Vergeltungsmaßnahmen jeglicher Art einzuleiten. Darüber hinaus werden Whistleblower über ein breites Spektrum potenzieller Verstöße branchenübergreifend geschützt. Das Gesetz erlaubt neben einer Meldung an die interne Compliance-Abteilung außerdem eine direkte Meldung an zuständige Regulierungsbehörden. Ebenso ist ein Herantreten an die Presse erlaubt, wenn keine angemessene Rückmeldung vom Unternehmen, den Aufsichtsbehörden oder der Strafverfolgung erfolgt und sofern eine berechtigte Annahme besteht, dass die zu meldende Handlung eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen würde oder die nationale Sicherheit oder öffentliche Gesundheit gefährdet ist.[7]

Die weitere Entwicklung der deutschen Gesetzesentwicklung bleibt abzuwarten – der offizielle Gesetzesentwurf des Justizministeriums für Herbst 2020 geplant.

Sind Sie ebenfalls von der neuen EU-Whistleblower-Richtlinie betroffen?

 

Wirtschaftskriminalität wird für Unternehmen bald richtig teuer

Nun ist es so gut wie sicher: Zukünftig werden Unternehmen für straffällig gewordene Mitarbeiter finanziell deutlich stärker zur Rechenschaft gezogen als bisher. Das Bundesjustizministerium hat offiziell den Referentenentwurf zum Unternehmensstrafrecht unter dem Namen „Gesetz zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft“ vorgelegt. Nach der Einigung von Union und SPD auf letzte Änderungen des Entwurfs, mit dem bereits 2018 begonnen wurde, ist das Verbandssanktionengesetz (VerSanG) einen Schritt weiter und kann anschließend vom Kabinett gebilligt und in das parlamentarische Verfahren überführt werden.

Ziel dieser Neuregelung des Sanktionsrechts für Unternehmen ist eine angemessene Strafverfolgung von Wirtschaftskriminalität: So sollen zukünftig gegen Unternehmen bei Betrugsfällen, Korruption oder Umweltdelikten Strafzahlungen verhängt werden, die bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes entsprechen – für globale Konzerne wäre dies ein Millionen- oder gar Milliardenverlust. Der Referentenentwurf stellt damit sicher, dass nicht wie bisher Unternehmensstraftaten als Ordnungswidrigkeit mit einer Obergrenze von zehn Millionen Euro verfolgt werden. Stattdessen sollen Staatsanwaltschaften bei einem Anfangsverdacht ohne Ermessen auch gegen das Unternehmen ermitteln dürfen. Mit der neuen Regelung würden Unternehmen vom Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter außerdem nicht länger profitieren.[8]

Strafmildernd wirkt sich wiederum eine gute Compliance-Organisation aus. Wenn sich Unternehmen außerdem an Vorgaben des Gerichts halten oder bei der Aufklärung kooperativ zeigten, wäre ebenso eine Art Bewährungsstrafe möglich.[9]

Von Bedeutung ist auch, dass mit dem vorliegenden Entwurf ein verlässlicher Rahmen für interne Untersuchungen geschaffen wird, der bisher fehlte.

Hier geht es zum Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums.

Wenn Arbeitnehmer zu Whistleblowern werden:

Wir haben die wichtigsten Fragen für Sie zusammengefasst.

 

In eigener Sache

BKMS® System unterstützt Landespolizei Liechtenstein bei Aufklärung von Verdachtsfällen

Zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität setzt die Landespolizei Liechtenstein auf den Einsatz des BKMS® Systems der Business Keeper AG, mithilfe dessen wertvolle Hinweise über Verdachtsfälle zu Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Wirtschafts- oder Korruptionsdelikte gemeldet werden können. Auf diese Weise kann die Polizei zudem anonyme Hinweise noch besser überprüfen und deren Seriosität verifizieren, denn ein geschützter Postkasten hilft den Ermittlern dabei, mit dem Hinweisgeber in einen gesicherten Dialog zu treten, um so einem geäußerten Verdacht intensiver nachgehen zu können.

Die Nutzung des hochsicheren webbasierten Hinweisgebersystems trägt außerdem zu der Stärkung des Rechtsstaats bei, denn so lassen sich hohe finanzielle Schäden durch Wirtschafts- und Finanzkriminalität verhindern und gleichzeitig das Vertrauen in die staatlichen Behörden des Landes sicherstellen.[10]

Erfolgreiche EuroPriSe-Re-Zertifizierung: Das gesamte BKMS® Compliance System ist EU-DSGVO-konform

Datenschutz ist mittlerweile eines der wichtigsten Themen und wir alle werden zunehmend kritischer und sensibler, wenn es um unsere Daten geht. Wir freuen uns daher sehr, dass das BKMS® Compliance System nach vielen Wochen intensiver Arbeit die Datenschutzzertifizierung European Privacy Seal (EuroPriSe) erfolgreich bestanden hat.

Die Richtlinien zur Datenhaltung und zum Datenschutz nach europäischem Recht (DSGVO) werden demnach von allen BKMS® Produkten erfüllt:

Für Nutzer des BKMS® Compliance System hat dies folgende Vorteile:

  • Die Datenhoheit liegt ausschließlich bei Ihnen: Weder die Business Keeper AG noch Dritte haben Einblick oder Zugriff auf die Daten.
  • Die personenbezogenen Daten werden im Einklang mit dem EU-Datenschutzrecht verarbeitet – Sie vermeiden proaktiv Datenschutzverstöße und ggf. -strafen.

EuroPriSe ist die einzige EU-weite, unabhängige Datenschutz-Zertifizierungsstelle für IT-Produkte und IT-Dienstleistungen. Eine Untersuchung der Prozesse erfolgt alle zwei Jahre durch externe Gutachter. Weitere Informationen zu unserer EuroPriSe-Zertifizierung finden Sie auf unserer Datenschutzseite.

Business Keeper ist Förderpartner des BCM

Der Berufsverband der Compliance Manager (BCM) e. V. ist die führende Vereinigung für Compliance Manager aus Unternehmen, Organisationen und Verbänden und hat das Ziel, der Berufsgruppe eine Plattform für einen gemeinsamen Austausch zu bieten und damit Netzwerkaktivitäten zu fördern. Die Business Keeper AG ist seit ihrer Gründung in zahlreichen Engagements und Verbänden als Mitglied aktiv und unterstützt seit 2020 auch den BCM als Förderpartner.

Auf unserer Netzwerkseite finden Sie weitere Partner der Business Keeper.

Business Keeper vergibt Stipendium zum Certified Compliance Expert (CCE)

Die Business Keeper AG vergibt regelmäßig im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten ein Stipendium zum Certified Compliance Expert (CCE) an der Berliner School of Governance, Risk & Compliance, um die Weiterbildung von qualifizierten Nachwuchskräften im Bereich Compliance und Wirtschaftskriminalität nachhaltig zu unterstützen. Bewerben können sich alle, die die Zulassungsvoraussetzungen zum CCE erfüllen, ihre Studiengebühr ohne finanzielle Unterstützung durch ihren Arbeitgeber aufbringen müssen und im angebotenen Zeitraum Anfang Oktober 2020 mit der berufsbegleitenden Weiterbildung starten wollen.

Die Business Keeper AG übernimmt 50 Prozent der Lehrgangsgebühr zum Certified Compliance Expert (CCE). Bewerbungen sind möglich bis 15. August 2020; über die Vergabe aus allen eingereichten Bewerbungen entscheidet eine unabhängige Jury.

Weitere Informationen zum BK-Stipendium zum CCE finden Sie hier.

Studien

PwC-Studie: Betrug durch Kunden nimmt immer stärker zu

Laut der neuesten PwC-Studie „Fighting fraud: A never ending battle“ gaben fast die Hälfte aller teilnehmenden Unternehmen an, in den letzten 24 Monaten Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden zu sein. Dies sei der zweithöchste Wert in den letzten 20 Jahren. Auf den vorderen Plätzen der Wirtschaftsdelikte stehen Betrug durch Kunden, Cyber-Kriminalität, Veruntreuung von Vermögenswerten sowie Bestechung und Korruption. Diesen Delikten wurde gleichzeitig auch der größte wirtschaftliche Schaden beigemessen.

Berichtet wurde von über 11.500 Fällen von Wirtschaftskriminalität mit einem Gesamtschaden von 42 Milliarden US-Dollar. Im Durchschnitt kam es in den letzten zwei Jahren zu sechs Wirtschaftsdelikten pro Unternehmen. Befragt wurden insgesamt über 5.000 Führungskräfte in 99 Ländern, davon etwa 100 Führungskräfte aus Deutschland.[11]

Zur Studie

Globale Studie legt Milliardenkosten im Kampf gegen Finanzkriminalität offen

Die Bekämpfung von Finanzkriminalität kostet den Compliance-Bereich mehr als 180 Milliarden US-Dollar. Zu diesem Ergebnis kam die globale Umfrage von LexisNexis Risk Solutions, bei der insgesamt 898 Entscheider innerhalb der Compliance unter anderem zu Prozessen der Überwachung von Sanktionen und Transaktionen sowie der Geldwäschebekämpfung befragt wurden. Demzufolge geben insbesondere Finanzdienstleister aus Deutschland, Großbritannien und den USA die höchste Summe für den Kampf gegen Finanzkriminalität aus.

Weitere Ergebnisse der Untersuchung zeigen auf, dass Arbeitskosten in diesem Kontext der größte Kostenfaktor sind. So liege die weltweite durchschnittliche Verteilung der Compliance-Kosten bei 57 Prozent für Arbeitskosten, 40 Prozent für Technologie und 3 Prozent für sonstige Kosten. Darüber hinaus scheinen vor allem Due-Diligence-Überprüfungen die Compliance-Kosten zu erhöhen, denn um die immer umfangreicher werdenden Regularien erfüllen zu können, befassen sich insbesondere Verantwortliche aus Europa durchschnittlich länger mit einer Geschäftspartnerprüfung.[12]

Um Kosten und Aufwand zu reduzieren und so die Umsetzung von Vorschriften effizienter gestalten zu können, ist laut Studie ein vielschichtiger Lösungsansatz erforderlich. Ebenso können intelligente Software-Lösungen dabei unterstützen, unter anderem die Überprüfung von Geschäftspartnern zu erleichtern.

Zur Studie

Bücher des Monats

Die Business Keeper AG unterstützt NGOs und Hilfsorganisationen bei Projekten, die sich der Prävention von Korruption und deren Ursachen widmen. In unserem Newsletter stellen wir Ihnen regelmäßig eine Auswahl von neu erschienenen und lesenswerten Fachbüchern vor. Wenn Sie die Fachliteratur direkt über den hier aufgeführten Link bestellen, dann wird im Rahmen des Amazon.de Partnerprogramms eine Werbekostenerstattung generiert, die wir als Unterstützung direkt an Transparency International Deutschland weitergeben. Dabei entstehen Ihnen als Käufer keine Mehrkosten im Vergleich zu einem Direktkauf bei Amazon.

Praxisleitfaden Corporate Digital Responsibility

Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement im Digitalzeitalter

Saskia Dörr – März 2020 – ISBN: 3662605910

Die Autorin Saskia Dörr befasst sich in diesem Buch mit der Frage, wie sich die rasante Entwicklung der globalen Wirtschaft durch die Digitalisierung auf die unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement auswirkt. Sie beschreibt die Auswirkungen von Big Data und Künstlicher Intelligenz auf die Unternehmensverantwortung und zeigt zudem auf, wie Unternehmen die Corporate Digital Responsibility für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil nutzen können. Die Leser erhalten einen Leitfaden für die praktische Umsetzung im Unternehmen, der unter anderem Best-Practice-Beispiele namhafter Unternehmen vorstellt, und zudem neue Möglichkeiten für die innovative Ausgestaltung der Unternehmensführung aufzeigt.

Ethics, Governance and Risk Management in Organizations

(Accounting, Finance, Sustainability, Governance & Fraud: Theory and Application)

Intan Marzita Saidon (Herausgeber), Roshima Said (Herausgeber) – April 2020 – ISBN: 9811518793

In diesem Buch wird das Thema Corporate Governance in Organisationen mittels theoretischer und praktischer Perspektiven beleuchtet. Durch die multidisziplinäre Herangehensweise an die Thematik bieten die Herausgeber Wissenschaftlern und Forschern die Möglichkeit, ihre diversen Arbeiten, Ideen und Strategien hinsichtlich ethischer Aspekte, Fragen der Unternehmensführung und des Risikomanagements vorzustellen. Die Leser erhalten dabei einen Einblick, wie Ethik und eine solide Unternehmensführung dazu beitragen, Grundsätze, Richtlinien und Systeme einer Organisation zu einem effektiven Ganzen zu verknüpfen.

 

Verstehen, was richtig ist und es nicht tun, ist ein Zeichen für fehlenden Mut.

– Konfuzius, 551 v.C. - 479 v.C., Chinesischer Philosoph