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Compliance Due Diligence

 

Eine Due Diligence, im Deutschen eine sogenannte sorgfältige Prüfung, wird bei unterschiedlichsten Anlässen angewandt, am häufigsten jedoch bei einem Unternehmenskauf. Es können die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens analysiert werden, ob wirtschaftlich, rechtlich oder technologisch. Bei einer spezifischen Compliance Due Diligence werden die Risiken eines Unternehmens identifiziert und anschließend detailliert unter die Lupe genommen. Das bestehende Compliance Management System sollte ebenfalls gut analysiert werden. Das Ziel ist es, zukünftige Risiken finanziell einschätzen zu können, um Budgets planbarer zu machen.

 

Bestimmte nationale Gesetze,  wie z. B. der UK Bribery Act, Sapin II in Frankreich oder der Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) in den USA bringen bestimmte Prüfpflichten mit sich, wenn einer der Transaktionspartner seinen Sitz in den genannten Ländern haben sollte.

 

Ein Bestandteil bzw. eine Abwandlung hiervon ist die Integrity Due Diligence, bei der die Geschäftspartner eines Unternehmens analysiert und überprüft werden. Geschäftsbeziehungen mit vorbelasteten, vorbestraften oder unseriösen Partnern kann für Unternehmen problematisch werden. Abhilfe schafft hierbei die Nutzung eines Systems, welches Geschäftspartner systematisch überprüft und dies ausreichend dokumentiert. Siehe auch Third Party Check.

 

Vgl. Haufe Group unter: : www.haufe.de/compliance/management-praxis/compliance-due-diligence_230130_474874.html (aufgerufen am 03.06.2020).