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Hinweisgeberschutzgesetz von 2014

 

Das Hinweisgeberschutzgesetz gilt für Whistleblower aus privaten Unternehmen ebenso wie für öffentlich Bedienstete. Die Regelung differenziert zwischen internem (Nachricht an den Arbeitgeber), externem (Nachricht an eine Behörde) und öffentlichem Whistleblowing (Nachricht an die Medien), wobei Letzteres nur in Ausnahmefällen erlaubt ist, etwa, wenn akute Gefahr besteht, dass Beweise vernichtet werden. In Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten muss eine interne Vereinbarung getroffen werden, die den genauen Prozess der internen Hinweisabgabe beschreibt.

Darüber hinaus sind Arbeitgeber angehalten, Hinweisgeber ausreichend zu schützen und beobachtete Missstände oder Risiken abzustellen. Verstöße gegen das Hinweisgeberschutzgesetz können mit Geldstrafen geahndet werden.