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Ombudsperson

 

Ein Ombudsmann bzw. Ombudsfrau gleicht einer unparteiischen Schiedsperson. Unternehmen können die Bearbeitung von Hinweisen auslagern, falls es keine internen Ressourcen geben sollte. Bei Ombudspersonen handelt es sich oftmals um Anwälte, die unter einer Schweigepflicht stehen. Dadurch können Whistleblower ihre Hinweise abgeben, ohne Repressalien fürchten zu müssen.

 

Zusammenfassend soll eine Ombudsperson dabei helfen Compliance-Verstöße, Fehlverhalten und Missstände aufzudecken, eine effektive Bearbeitung sowie Prävention zu gewährleisten und die Haftungsrisiken des Unternehmens zu minimieren. Oftmals kann dieser auch nur als neutraler Berater zu Rate gezogen werden.

 

Im Unterschied zu einer digitalen Whistleblowing-Lösung haben Ombudspersonen den Nachteil, dass diese nicht orts-, zeit- und sprachunabhängig erreicht werden können. Weiterhin gibt es im Falle behördlicher Untersuchungen keine Garantien, ob die Meldungen bzw. Dokumente nicht doch durchsucht werden könnten.

 

Vgl. JUVE Verlag unter: https://www.juve.de/nachrichten/verfahren/2016/11/whistleblower-truegerischer-schutz-durch-ombudsleute-es-darf-beschlagnahmt-werden (aufgerufen am 03.06.2020)