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Reputationsschäden

 

Die Reputation eines Unternehmens oder einer Marke ist einer der wichtigsten Faktoren, um langfristig erfolgreich zu sein. Es kann als Äquivalent für die traditionellen Begriffe Ehre oder Tugend gelten und ist besonders in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung zu einem wichtigen Differenzierungs- und Erfolgsmerkmal geworden. Neben Konsumenten, Geschäftspartnern, Lieferanten und Investoren interessieren sich vermehrt auch die Medien für die Reputation von Unternehmen. Hierbei können neben den Produkten bzw. Dienstleistungen auch das nachhaltige Wirtschaften (Corporate Social Responsibility), die Innovationsfähigkeit, die Qualität der Geschäftsführung oder die besondere Mitarbeiterorientierung im Mittelpunkt der Reputation stehen.

 

Die Reputation fasst also zusammen, wie eine Organisation oder ein Unternehmen von Außenstehenden wahrgenommen wird und basiert auf Werten, wie Vertrauenswürdigkeit, Fairness und Verlässlichkeit. Im Gegensatz dazu lässt sich das Image eines Unternehmens als dessen Identität gleichstellen - Die langfristig entwickelte Reputation ist also die Antwort auf das ersehnte Image.

 

Je länger es manchmal braucht, um eine gute Reputation aufzubauen, desto schneller kann es gehen, wenn der Erfolg ganzer Jahre, aufgrund von Skandalen oder der Aufdeckung brisanter Daten schnell in Vergessenheit geraten kann. Um Reputationsschäden und einem Imageverlust vorzubeugen, können Unternehmen u. a. interne Meldekanäle einrichten, um zu verhindern, dass beispielsweise brisante Informationen oder unethisches Verhalten, nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

 

Vgl. Akademische Gesellschaft unter: www.akademische-gesellschaft.com/fileadmin/webcontent/Research_report/FB-Nr5_Reputation_Schwalbach_01.pdf (aufgerufen am 03.06.2020)